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Für Berufseinsteiger, Journalisten und Zeitungsmacher

Wie werde ich Journalist?

Journalist werden, leichtgemacht - das gibt es nicht. Aber bei einer konsequenten Berufsplanung. Wer einige Grundregeln beachtet hat gute Chancen, den Beruf für sich zu entdecken, ihn weiter zu verfolgen, oder eventuell auch wieder zu verwerfen. 

Viele, die als Journalist arbeiten wollen, haben den Drang der Welt von ihren Idealen zu berichten oder sogar die Welt zu verbessern. Die Mehrheit: will kritisch und der Wirklichkeit nahe über Geschehnisse berichten und den Mächtigen auf die Finger schauen. 

Ein Blick in den Redaktionsalltag ist das Beste, um zu sehen, ob diese großen Ziele Wirklichkeit werden können, oder ob der Beruf doch andere Aufgaben mit sich bringt. 

Erste Schritte

* Eine Grundvoraussetzung ist die Lust am und beim Schreiben sowie Spaß an Menschen und deren Geschichten.

* Wichtig sind Praktika und freie Mitarbeiten bei Zeitungen, Hörfunk oder Fernsehen oder sogar bei Online-Publikationen (Erfahrungen bei Schülerzeitungen helfen nicht wirklich weiter). Nur so lernt man den Redaktionsalltag kennen, der bei weitem nicht so traumhaft, romantisch und spannend ist, wie viele glauben, dafür aber viele andere Vorteile mit sich bringt. Gleichzeitig kann man alle Medien einmal ausprobieren, um das Beste für sich zu entdecken.


Möglichkeiten für Praktika:

* Eigentlich überall.

* Im Lokalen ist es am leichtest. Die Lokalzeitung sucht immer "billige" Schreiber. Viel verdienen lässt sich in der Tat nicht, aber die Mitarbeit macht sich gut im Lebenslauf. Erfahrungen sind gerne gesehen und demonstrieren Engagement und wirkliches Interesse.

* Auch der lokale Hörfunksender braucht Reporter.

* Hörfunksender wie der NDR aber auch Fernsehsender vergeben auch ständig Praktikumsplätze, wobei hier viele Bewerber vorhanden sind und die Wartelisten entsprechend lang sind. Das Warten lohnt sich aber!

TIPP: Ein Anruf oder Brief an den jeweiligen Leiter ist das beste. Da der Beruf zu über fünfzig Prozent Handwerk ist, braucht auch niemand Scheu vor dem Praktikum zu haben, weil bei guter Betreuung binnen weniger Woche gute Erfolge eintreten und die Lust an dem Beruf erst richtig geweckt wird - oder eben auch nicht, womit ein anderer Beruf vielleicht die bessere Lösung ist.

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