<?xml version='1.0' encoding='windows-1252'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-6824203</atom:id><lastBuildDate>Sat, 13 Feb 2010 16:57:23 +0000</lastBuildDate><title>Journalismusausbildung.de</title><description>Journalismusausbildung beschäftigt sich mit Entwicklungen im Berufsfeld Journalismus</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (ddd)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>230</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-8107768538352069605</guid><pubDate>Sun, 13 Dec 2009 13:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-02-09T18:36:38.931+01:00</atom:updated><title>Nachrichten und mehr</title><description>Hallo an alle.&lt;br /&gt;Die Seite wird derzeit nicht aktualisiert. Meldungen finden sich erst derweil unter &lt;a href="http://journalex.de/"&gt;journalex.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kontakt zur Redaktion kann weiterhin aufgenommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Grüße&lt;br /&gt;Die Redaktion&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-8107768538352069605?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2009/12/nachrichten-und-mehr.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-1287754223249551818</guid><pubDate>Tue, 05 Aug 2008 06:09:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-24T13:51:51.637+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Rechtschreibung</category><title>Scheinbar anscheinend</title><description>--- Manch einer verzweifelt wieder und wieder an Begriffspaaren und deren gleich klingenden aber anders meinenden Bedeutung. Heute erklärt Lisa Walgenbach, wann es "anscheinend" und wann "scheinbar" heißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Wörter klingen ähnlich, da sie über einen gemeinsamen Wortbestandteil verfügen. Ihre Bedeutung ist deshalb jedoch keineswegs identisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oftmals werden im alltäglichen Sprachgebrauch das Adverb anscheinend und das Adjektiv scheinbar fälschlicherweise nicht unterschieden. Dabei gilt folgende Differenzierung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;•    anscheinend (= dem Anschein nach, möglicherweise, vermutlich, offensichtlich, wahrscheinlich), z. B.&lt;br /&gt;An diesem Sommertag ist es besonders schwül; dunkle Wolken ziehen auf; anscheinend gibt es ein Gewitter.&lt;br /&gt;Der Fußballspieler fasste sich während des Trainings plötzlich an sein linkes Fußgelenk und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz; anscheinend hatte er sich eine Verletzung zugezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;•    scheinbar ([nur] zum Schein, nicht in Wirklichkeit), z. B.&lt;br /&gt;Scheinbar bewegt sich die Sonne um die Erde.&lt;br /&gt;Die Sonne versinkt abends scheinbar im Meer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-1287754223249551818?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/08/scheinbar-anscheindend.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-5628378068082935480</guid><pubDate>Mon, 21 Jul 2008 11:18:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-07-22T11:20:27.556+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>gerücht</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>recherche</category><title>Recherche: Traue keinem Gerücht!</title><description>--- Warum nicht einfach etwas aufschreiben, wenn es einer einem erzählt hat und vielleicht sogar als Fachmann gilt? Es ist wie im Leben: In allem steckt ein Fünkchen Wahrheit, aber oftmals leider wirklch nur ein Fünkchen. Das aber reicht nicht aus, um andere ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit zu zerren unter dem sie im Zweifel verbrennen. Spindoktoren nutzen dieses Instrument gerne, um den Gegner zu desavouieren oder zumindest die eigenen Mandanten in einem besseren Licht darzustellen.&lt;br /&gt;Vergangene Woche gab es wieder eine Vielzahl von Fällen, bei denen die Gerüchte entscheidend waren und dabei verherrende Folgen hatten.&lt;br /&gt;1. Der Fall Madeleine: Ein Verdächtiger kassiert jetzt von elf britischen Zeitungen eine &lt;a href="http://www.stern.de/politik/panorama/:Fall-Maddie-Verd%E4chtiger-Schadenersatz/631495.html"&gt;Entschädigung von 755 000 Euro&lt;/a&gt;. Außerdem veröffentlichen die Blätter eine Entschuldigung. Sie hatten den Eindruck erweckt, der Verdächtige habe etwas mit dem Verschwinden der drei Jahre alten Madeleine in Portugal zu tun. Die Zeitungen hätten sein Leben zerstört, hatte er vor Gericht gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Der &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=766&amp;amp;sid=141"&gt;WDR (Monitor)&lt;/a&gt; berichtet vom Fall des Kölner Fliesenlegers Josef Hoss, der von einem Polizeikommando überfallen wurde, weil er angeblich Handgranaten bei sich zu hause versteckt hatte.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Damals hatte er mit seinen Nachbarn Streit. Sie erzählten sich, der Hoss besäße Handgranaten und meldeten das der Polizei. Um sein Haus zu durchsuchen, nahmen ihn 16 Elitepolizisten fest. Da saß er gerade im Auto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Josef Hoss: "Dann kamen hinten acht Mann 'raus gelaufen, von vorne, und dann haben sie Scheiben eingeschlagen und haben mich mit 'nem Gummiknüppel traktiert, die Brust kaputtgeschlagen und ins Gesicht und haben mich raus gezogen, haben mich dann auf die Straße geschmissen, und dann haben sie mich gefesselt mit drei, vier Mann, haben … dass ganze Gelenk oben, das knackte alles. Und dann haben sie mir Handfesseln. Und wie ich gefesselt mit dem Gesicht auf dem Pflaster lag, hat mir einer links in die Rippen getreten, dann habe ich noch einen Riesentritt gekriegt rechts in die Rippen und einer ist mir in den Rücken gesprungen oder getreten mit einem Kampfstiefel. Und dann habe ich das Bewusstsein verloren."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilanz des Einsatzes: Hoss hatte keine einzige Handgranate. Ein unschuldiger Bürger wurde von der Polizei arbeitsunfähig geprügelt. Rippenbrüche, schwere Prellungen, Schäden an der Wirbelsäule. Hoss musste seine Firma auflösen, das Haus verkaufen und ist heute schwer behindert. Das Strafverfahren gegen die Kölner Beamten wurde eingestellt, denn keiner der Polizisten konnte sich genauer erinnern, was sie da mit Bürger Hoss veranstaltet hatten."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Die &lt;a href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Agenda%20Wie%20Ger%FCchte%20Konzerne/386665.html"&gt;FTD&lt;/a&gt; berichtet wie der Finanzkonzern Bear Stearns in der Finanzkrise durch Gerüchte in die Pleite getrieben wurde.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;" Doch ab jenem Montag, dem 10. März, beginnt das Drama, als das "Wall Street Journal" und der TV-Sender CNBC über Probleme bei Bear Stearns berichten. Die Aktie, die ein Jahr zuvor noch 170 $ wert war, fällt auf 63 $, der Handelsumsatz explodiert. Noch halten alle Geschäftspartner zu Bear Stearns, noch sind deren Geldspeicher voll. Doch dann stellt sich Schwartz CNBC-Korrespondent David Faber zum Interview.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der ihn fragt, ob die Gerüchte stimmten, dass Banken ihre Geschäfte mit Bear Stearns eingestellt haben, und Schwartz keine überzeugende Figur abgibt, ist für viele klar: Das ist der Anfang vom Ende. Nichts ist für Banken so wichtig wie ihre Glaubwürdigkeit - Zweifel daran können der Sargnagel sein. Tags drauf stellen massenhaft Banken und Fonds ihr Geschäft mit Bear Stearns ein. Die Bank kann sich kaum noch am Kapitalmarkt refinanzieren, ihre Barreserven schmelzen wie Butter in der Sonne. "Die institutionellen Investoren haben gesagt, dass sie mit Bear Stearns nichts mehr zu tun haben wollen - ohne einen Grund zu nennen", sagt ein Insider.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende darauf ist Bear Stearns zwar vorübergehend gerettet dank eines 28-tägigen Überbrückungskredits, den die Fed via JP Morgan gewährt. In der Zentrale der Bank an der Park Avenue aber geben sich die "Heuschrecken" die Klinke in die Hand: KKR, Flowers, die üblichen Verdächtigen. Übrig bleiben Dimon und JP Morgan, die Bear Stearns für lächerliche 10 $ je Aktie schlucken. Angetrieben von der Fed und Finanzminister Henry Paulson, dem Ex-Chef von Goldman Sachs, die keine vier Wochen warten wollten, ob sich Bear Stearns wieder erholt. "Die wollten ein Exempel statuieren und klarmachen, dass die Bear-Banker leiden sollen, nicht der Staatshaushalt", sagt einer, der die Vorgänge gut kennt. "Warum hat die Fed nur 20 Minuten nach dem Verkauf an JP Morgan allen anderen Investmentbanken ihr Liquiditätsfenster geöffnet und nicht vorher schon Bear Stearns?"&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;UPDATE: Hier ist noch &lt;a href="http://onlinewoche.blogspot.com/2008/07/grter-kinderpornographie-skandal-aller.html"&gt;ein weiterer Fall.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-5628378068082935480?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/07/recherche-traue-keinem-gercht.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-760489976429085999</guid><pubDate>Thu, 10 Jul 2008 15:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-07-10T17:13:52.684+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>interview</category><title>Zitate: Gysi und die Stasi</title><description>--- Ja, man kann klagen gegen öffentlich gemachte Aussagen anderer über einen selbst, wenn man der Auffassung ist, dass diese nicht stimmen. Für Journalisten heißt das, Vorsicht walten zu lassen (&lt;a href="http://www.journalismusausbildung.de/2008/05/interview-wenn-einer-lgt.html#links"&gt;siehe Meldung&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;Gregor Gysi hat dies exerziert und immer wieder gegen die Behauptung anderer geklagt, er sei Spitzel bei der Stassicherheit der DDR gewesen. Jetzt aber hat er zwei Verfahren verloren, durch die er gegen das ZDF eine Gegendarstellung erwirken wollte. &lt;br /&gt;Was ist passiert? Weil er immer wieder über die Jahre geklagt hatte, spornte das die Rechercheure an, die immer mehr über ihn gefunden haben, so dass das Gericht in Hamburg jetzt gesagt hat, dass es wohl o.k. sei zu sagen, Gysi habe als Anwalt in der DDR "wissentlich und willentlich an die Stasi berichtet", wie Marianne Birthler, Chefin der Stasi-Unterlagenbehörde, es im Fernsehen formuliert hatte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-760489976429085999?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/07/zitate-gysi-und-die-stasi.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-3853952544950760499</guid><pubDate>Wed, 18 Jun 2008 15:29:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-18T20:41:11.276+02:00</atom:updated><title>Die Arbeit des Redakteurs</title><description>--- In einem lesenswerten Beitrag hat &lt;a href="http://www.nytimes.com/2008/06/16/opinion/16mon4.html?_r=1&amp;amp;oref=slogin"&gt;Lawrence Downes in der New York Times&lt;/a&gt; erklärt, welche Leistung ein Redakteur erbringt. In Zeiten des Content Managements sehr lesenswert:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;I went to the Newseum, a shiny new building in Washington that news companies and foundations have erected as a shrine to their industry. Since it’s my industry, too, I thought a museum, where sacred relics and texts have been placed safely in the equivalent of a big glass jar, might make me hopeful about the future.&lt;br /&gt;“Where’s the section on copy editing?” I asked the guy at the entrance.&lt;br /&gt;He wasn’t sure. “Try Internet, TV and Radio, on the third floor.”&lt;br /&gt;“For copy editing? Newspaper copy editing?”&lt;br /&gt;He checked with a colleague. “News History, on five,” she said.&lt;br /&gt;Ouch. Copy editors are my favorite people in the news business, and many I know are still alive and doing what they do. As it happened, I couldn’t find anything about them on the fifth or any other floor. A call later confirmed that the museum has essentially nothing about how newspapers are made today, and thus nothing about the lowly yet exalted copy editor.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja - sind wir jetzt schon Geschichte und wissen es nur noch nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;I was one for a long time, and I know that obscurity and unpopularity are part of the job. Copy editors work late hours and can get testy. They never sign their work.&lt;br /&gt;As for what they do, here’s the short version: After news happens in the chaos and clutter of the real world, it travels through a reporter’s mind, a photographer’s eye, a notebook and camera lens, into computer files, then through multiple layers of editing. Copy editors handle the final transition to an ink-on-paper object. On the news-factory floor, they do the refining and packaging. They trim words, fix grammar, punctuation and style, write headlines and captions.&lt;br /&gt;But they also do a lot more. Copy editors are the last set of eyes before yours. They are more powerful than proofreaders. They untangle twisted prose. They are surgeons, removing growths of error and irrelevance; they are minimalist chefs, straining fat. Their goal is to make sure that the day’s work of a newspaper staff becomes an object of lasting beauty and excellence once it hits the presses.&lt;br /&gt;Yeah. Presses. It has probably already struck you how irrelevant many of these skills may seem in the endlessly shifting, eternal glow of the Web.&lt;br /&gt;The copy editor’s job, to the extent possible under deadline, is to slow down, think things through, do the math and ask the irritating question. His or her main creative outlet, writing clever headlines, is problematic online, because allusive wordplay doesn’t necessarily generate Google hits. And Google makes everyone an expert, so the aging copy editor’s trivia-packed brain and synonym collection seem not to count for as much anymore.&lt;br /&gt;The job hasn’t disappeared yet, but it is swiftly evolving, away from an emphasis on style and consistency, from making a physical object perfect the first time. The path to excellence is now through speed, agility and creativity in using multiple expressive outlets for information in all its shapes and sounds.&lt;br /&gt;As newspapers lose money and readers, they have been shedding great swaths of expensive expertise. They have been forced to shrink or eliminate the multiply redundant levels of editing that distinguish their kind of journalism from what you find on TV, radio and much of the Web. Copy editors are being bought out or forced out; they are dying and not being replaced.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Folgen aber sind fatal, weil eine Nachricht nicht vor Veröffentlichung geprüft, sondern bei möglichen Fehlern einfach schnell korrigiert wird. Dann aber ist die falsche Meldung schon in der Welt. Wie schwer diese aus der Welt zu schaffen sind, davon können PR-Profis ein Lied singen. Nicht ohne Grund versuchen Agenda-Setter, Diskussionen durch den Erstbeitrag zu steuern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-3853952544950760499?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/06/die-arbeit-des-redakteurs.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-7578783093996089664</guid><pubDate>Wed, 07 May 2008 13:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-07T15:33:36.427+02:00</atom:updated><title>Traumberuf Journalismus</title><description>&lt;object width="425" height="355"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/h633RDhSATs&amp;hl=en"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/h633RDhSATs&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-7578783093996089664?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/05/traumberuf-journalismus.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-4115525440489798140</guid><pubDate>Tue, 06 May 2008 10:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-06T12:10:13.587+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>interview</category><title>Interview: Wenn einer lügt</title><description>--- Was ist eigentlich, wenn ein Interviewpartner die Unwahrheit sagt und der Journalist es abdruckt, ohne davon zu wissen? Im aktuellen &lt;a href="http://abzv.de/Newsletter/Newsletter.php"&gt;Newsletter des ABZV&lt;/a&gt; wird ein spannender Fall beschrieben, weshalb wir die Meldung gerne an dieser Stelle abdrucken. &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Lügen-Geschichten&lt;br /&gt;Die Zivilkammer 24 des Landgerichts Hamburg war schon bislang nicht dafür bekannt,&lt;br /&gt;übermäßig pressefreundlich zu sein. Jetzt setzt sie mit einem weiteren Urteil alles daran,&lt;br /&gt;erneut Medien-Geschichte zu schreiben. Wenn es in der Berufung Bestand hat, haben&lt;br /&gt;fortan alle Redaktionen Probleme mit Interviews.&lt;br /&gt;Die ganze Geschichte: Im vergangenen Sommer ziehen der Kabarettist Dieter Hildebrandt&lt;br /&gt;und der Moderator Roger Willemsen mit ihrem Bühnenprogramm „Ich gebe Ihnen mein&lt;br /&gt;Ehrenwort“ durchs Land, in dem sie über die Lügen der Menschheit schwadronieren. Zur&lt;br /&gt;Vorberichterstattung wird Willemsen von einem Journalisten interviewt. Magazine und&lt;br /&gt;Zeitungen drucken den Text, auch die Saarbrücker Zeitung. Darin wird Willemsen so&lt;br /&gt;zitiert: „Das Focus-Interview, das Markwort mit Ernst Jünger geführt haben will, war schon&lt;br /&gt;zwei Jahre zuvor in Bunte erschienen.“ Dumm nur, dass diese Behauptungen unstrittig&lt;br /&gt;unwahr sind. Aber kann das die Zeitung wissen, als sie das Interview druckt? Muss sie&lt;br /&gt;auch dann alle Fakten überprüfen, wenn sie im O-Ton berichtet? Egal, ob der&lt;br /&gt;Gesprächspartner ein Moderator, ein Bürgermeister, ein Firmenchef ist?&lt;br /&gt;Burdas Haus-Kanzlei Professor Schweizer klagt auf Unterlassung gegen die Saarbrücker&lt;br /&gt;Zeitung. Nicht in München, nicht in Saarbrücken – in Hamburg, wo man das passende&lt;br /&gt;Urteil erwartet. Es geht um den sperrigen Begriff der so genannten Verbreiterhaftung. Und&lt;br /&gt;so urteilten jetzt die Richter: „...ist es für das Eingreifen einer Verbreiterhaftung bei der&lt;br /&gt;Veröffentlichung eines Interviews nicht erforderlich, dass der intellektuelle Verbreiter (die&lt;br /&gt;Zeitung, d.R.) sich die Formulierungen zu eigen macht. Vielmehr ist eine Distanzierung&lt;br /&gt;erforderlich, damit ein Entfallen der Verbreiterhaftung in Betracht kommt.“ Die&lt;br /&gt;Pressekammer erkannte sogar eine Wiederholungsgefahr, auch wenn die Zeitung&lt;br /&gt;versicherte, das Interview nicht ein zweites Mal drucken zu wollen. „Damit stellt sie&lt;br /&gt;lediglich ihre aktuelle Absicht dar, die sich in der Zukunft ändern kann.“ (AZ 324 O 998/07)&lt;br /&gt;In einem anderen Verfahren gegen die FAZ hatte das Oberlandesgericht München&lt;br /&gt;geurteilt: „...trifft den Verleger bei Abdruck eines Interviews nur eine eingeschränkte&lt;br /&gt;Prüfungspflicht. Sie muss nur vorgenommen werden, wenn die vom Interviewpartner&lt;br /&gt;aufgestellten Behauptungen eine besonders schwere Beeinträchtigung von&lt;br /&gt;Persönlichkeitsrechten enthalten.“ (AZ 18 U 4341/06)&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-4115525440489798140?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/05/interview-wenn-einer-lgt.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-4919584069903144709</guid><pubDate>Mon, 05 May 2008 16:16:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-05T18:24:07.536+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>journalistenpreis</category><title>Journalistenpreis: Holtzbrinck vergibt Preis</title><description>--- Der Holtzbrinck-Verlag verleiht wieder einmal seinen Journalistenpreis. Wir veröffentlichen an dieser Stelle die Ausschreibung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;ZIELSETZUNG DES PREISES&lt;br /&gt;In einer sich schnell verändernden Wirtschaft, die von der&lt;br /&gt;Öffentlichkeit mit starkem Interesse verfolgt wird, kommt der&lt;br /&gt;Wirtschaftsberichterstattung eine große Bedeutung zu. Das&lt;br /&gt;Selektieren und Gewichten von Informationen wird hierbei&lt;br /&gt;immer wichtiger. Die klar verständliche Darstellung von Zu -&lt;br /&gt;sammenhängen und Hintergründen stellt an den Wirtschaftsjournalismus&lt;br /&gt;hohe Anforderungen. Zur Förderung der journalistischen&lt;br /&gt;Qualität im Bereich der Wirtschaftsberichterstattung&lt;br /&gt;lobt die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck jährlich den&lt;br /&gt;Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AUSZEICHNUNG&lt;br /&gt;Prämiert werden herausragende Reportagen, Analysen, Kom mentare&lt;br /&gt;und journalistische Formate, insbesondere Online-Formate&lt;br /&gt;aus dem Wirtschafts leben. Entscheidend ist da bei die kompetente,&lt;br /&gt;differenzierte, lebendige und allgemein verständliche&lt;br /&gt;Vermittlung komplexer Themen aus der Welt der Wirtschaft.&lt;br /&gt;Die eingereichten Beiträge sollen wirtschaftliche Zusammenhänge&lt;br /&gt;und Entwicklungen, insbesondere aus dem Finanz- und&lt;br /&gt;Unternehmensbereich für ein breites Publikum begreifbar&lt;br /&gt;machen. Gewürdigt werden Arbeiten, die sich durch eine originäre,&lt;br /&gt;gründliche Recherche, kritische Hintergrundinformation,&lt;br /&gt;eine kraftvolle Analyse sowie eine klare Sprache auszeichnen&lt;br /&gt;und aufgrund ihrer öffentlichen Wirkung vorbildlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PREISVERGABE&lt;br /&gt;Die Preisvergabe erfolgt olgt in den Kategorien:&lt;br /&gt;• Print (Zeitungen und Zeitschriften)&lt;br /&gt;• elektronische Medien (Fernsehen und Hörfunk)&lt;br /&gt;• Online Medien&lt;br /&gt;• Nachwuchspreis&lt;br /&gt;Die drei Preise Print, elektronische und Online Medien sind&lt;br /&gt;mit jeweils 5.000 Euro, der Nachwuchspreis mit 2.500 Euro&lt;br /&gt;dotiert. Der Nachwuchspreis wird an Bewerberinnen und Be -&lt;br /&gt;werber vergeben, die das 30. Lebensjahr im Jahr 2008 noch&lt;br /&gt;nicht vollendet haben. Die Auswahl der Preisträgerinnen/&lt;br /&gt;der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Jury. Die Preise&lt;br /&gt;werden im November 2008 in Frankfurt /M. vergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BEWERBUNGSBEDINGUNGEN&lt;br /&gt;Teilnahmeberechtigt sind alle in deutscher Sprache und /oder&lt;br /&gt;in deutschsprachigen Medien veröffentlichenden Journalistinnen&lt;br /&gt;und Journalisten. Die Auszeichnung erfolgt für Einzelbeiträge&lt;br /&gt;und /oder Serien. Im Falle einer Teambewerbung müssen die&lt;br /&gt;zwei eingereichten Arbeitsproben jeweils von dem gleichen&lt;br /&gt;Autorenteam verfasst worden sein. Bitte bewerben Sie sich mit&lt;br /&gt;Ihrer Kurz biographie, dem Bewerberbogen und zwei Arbeitsproben,&lt;br /&gt;die im Zeitraum 2. 7. 2007 bis 1. 7. 2008 ver öffent licht&lt;br /&gt;wurden. Als zulässige Ar beits proben gelten nur kopier fähige&lt;br /&gt;Belegexemplare im DIN A4 - Format (Printmedien), DVD - bzw.&lt;br /&gt;CD - Rom mit Bei trä gen bis max. 20 Minuten Länge und Textmanu&lt;br /&gt;skript inkl. aus ge schrie be nen O -Tönen und Anmodera tion&lt;br /&gt;(elek tronische Medien), Screen shot mit Angabe des Online -&lt;br /&gt;Portals und der Schalt zeiten (Online).&lt;br /&gt;Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2008 (Post stempel). Der&lt;br /&gt;Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Rücksendung der einge reich ten&lt;br /&gt;Arbeiten erfolgt nur auf aus drücklichen Wunsch. Mit Einsen dung&lt;br /&gt;der Arbeiten werden die Ausschrei bungs beding ungen anerkannt.&lt;br /&gt;JURY&lt;br /&gt;Dr. Stefan von Holtzbrinck (Vorsitz)&lt;br /&gt;Tom Buhrow | ARD&lt;br /&gt;Heike Göbel | Frankfurter Allgemeine Zeitung&lt;br /&gt;Burkhard Graßmann | Loyalty Partner GmbH&lt;br /&gt;Rudolf J. Gröger | München&lt;br /&gt;Karen Heumann | Jung von Matt AG&lt;br /&gt;Dr. Uwe Jean Heuser | DIE ZEIT&lt;br /&gt;Gabor Steingart | Der Spiegel&lt;br /&gt;Prof. Dr. Thomas Straubhaar | HWWI&lt;br /&gt;Bernd Ziesemer | Handelsblatt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Taubenstr. 23 • D –10117 Berlin • Internet: www.vf - holtzbrinck.de&lt;br /&gt;Telefon +49 (30) 27 87 18 –19 • Fax +49 (30) 27 87 18 –18&lt;br /&gt;E - Mail: wirtschaftspublizistik@ vf - holtzbrinck.de&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-4919584069903144709?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/05/journalistenpreis-holtzbrinck-vergibt.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-1188353825843069401</guid><pubDate>Mon, 05 May 2008 06:49:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-05T08:50:42.296+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Rechtschreibung</category><title>Rechtschreibung: Balettänzer und See-Elefanten</title><description>--- Lisa Wlagenbach erklärt heute: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem amtlichen Regelwerk der deutschen Rechtschreibung zufolge, das am &lt;br /&gt;1. August 2007 in Kraft getreten ist, bleiben in zusammengesetzten Wörtern&lt;br /&gt;die Buchstaben aller Bestandteile selbst dann erhalten, wenn drei gleiche Konsonanten aufeinanderfolgen, z. B.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;alte Schreibweise                             neue Schreibweise&lt;br /&gt;See-Elefant          Seeelefant/See-Elefant&lt;br /&gt;Ballettänzer                                       Balletttänzer/Ballett-Tänzer&lt;br /&gt;Ausschußsitzung                             Ausschusssitzung/Ausschuss-Sitzung&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;a) Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen werden – einer Analyse der von ihnen herausgegebenen Wörterlisten zufolge - in zusammengesetzten Wörtern, in denen drei gleiche Vokale aufeinanderfolgen, in der Regel einen Bindestrich einfügen, &lt;br /&gt;z. B. See-Elefant, Tee-Ei, Hawaii-Insel, &lt;br /&gt;vgl. www.die-nachrichtenagenturen.de &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;b) Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen werden – einer Analyse der von ihnen herausgegebenen Wörterlisten zufolge – zusammengesetzte Wörter, in denen drei gleiche Konsonaten aufeinanderfolgen, in der Regel zusammenschreiben, z. B. Balletttänzer, Ausschusssitzung, Betttuch, Schlusssatz, &lt;br /&gt;      vgl. www.die-nachrichtenagenturen.de.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-1188353825843069401?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/05/rechtschreibung-balettnzer-und-see.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-1342474819718881788</guid><pubDate>Fri, 02 May 2008 13:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-05T08:49:42.473+02:00</atom:updated><title>Thomas Leif: Recherche oder Propaganda</title><description>--- Thomas Leif, Chefreporter des &lt;a href="http://www.swr.de"&gt;SWR&lt;/a&gt;, stellt sich selbst als investigativen Journalist dar und kämpft gemeinsam mit dem &lt;a href="http://WWW.NETZWERKRECHERCHE.DE"&gt;Netzwerk Recherche&lt;/a&gt; für Qualitätsjournalismus. Wer eine solch moralisch überbordende Rolle einnimmt, muss akzeptieren, besonders kritisch beäugt zu werden.  &lt;br /&gt;Das hat jetzt die &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EC4ED5B165D0F485983314E2507C8D7C2~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;FAZ&lt;/a&gt; unternommen. Leif hat in der ARD am Mittwochabend ein Film gebracht. Darin ging es um den Streit zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern und Privatsendern- und verlegern in der Frage, ob die Staatssender auch im Internet umfangreich mit Gebührengeldern aktiv sein dürfen, oder ob das nicht eher ein Spielfeld für die Privatwirtschaft ist. Nun das Urteil der FAZ:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der politische Streit tobt, jeder vertritt seine Interessen und Ansichten, ARD und ZDF, die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, die privaten Fernsehsender, die Politik in den Bundesländern und bei der EU in Brüssel. Dass sich die ARD in diesem Zusammenhang 45 Minuten Berichterstattung in eigener Sache erlaubt, möchte man ihr nicht ankreiden. Allerdings ist es schon etwas absurd, sich ein mit Gebühren finanziertes Stück ansehen zu müssen, das ein derartiges Zerrbild der Lage zeichnet und die Kritiker der Sender monströs karikiert. Da ist von „Kampagnen-Machern“ die Rede, von einem Zeitungsverlegerverband, der „kämpft mit allen Mitteln“, von dem angeblichen Bestreben, dass ARD und ZDF „online nicht präsent sein sollen“ und von bösen Interessenvertretern, deren Motto laute: „Weg frei für das schnelle Geld mit billiger Medienware“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hätten von Thomas Leif bei der Gelegenheit gerne erfahren, wie man im Internet „das schnelle Geld“ macht, das ist bislang nämlich nur wenigen gelungen, deren Geschäft darin besteht, Inhalte zu kreieren und nicht bloß - wie Google - zu suchen und zu versetzen. Auch hätten wir gerne gewusst, was ein sich krümmender Kandidat aus der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ mit dem publizistischen Qualitätswettbewerb zu tun hat, den es im Internet längst gibt, so wie bei den Zeitungen und im Fernsehen auch.&lt;br /&gt;Und was sollte die vermeintliche Enthüllung, dass bei Pro Sieben Sat.1 seit der Übernahme des Konzerns durch Finanzinvestoren brutal gespart wird, unter anderem nach Vorschlägen der Berater von McKinsey? Mit der Geschichte hätte Leif vor einem Jahr kommen können, nicht jetzt. Eine Lachnummer. Genauso abstrus war es, die Kritik des früheren Sat.1-Geschäftsführers Roger Schawinski aufzunehmen. Schawinski hatte in seinem Buch „Die TV Falle“ behauptet, dass die Landesmedienanstalt in Rheinland-Pfalz, die Sat.1 beaufsichtigt, durchaus darauf dringe, dass ein ganz bestimmter Fernsehproduzent aus diesem Bundesland Aufträge des Senders bekomme. Dafür werde bei manchen Konfliktfällen, etwa was Werbung oder Jugendschutz angeht, dann nicht so genau hingeschaut. Eine Hand wäscht die andere, nennt man ein solches Prinzip.&lt;br /&gt;Das ist schon ein gutes Thema, allerdings ist es ein Witz, dass ausgerechnet der Ministerpräsident dieses Bundeslandes, Kurt Beck, bei dem SWR-Chefreporter Thomas Leif (beide haben ihren Dienstsitz in Mainz) allein als Lichtgestalt im Kampf für die „Inseln der Qualität“ auftaucht und eben nicht als der oberste Medien-Standortpolitiker seines Landes, als den ihn der ehemalige Sat.1-Geschäftsführer Schawinski in seinem Buch ausweist. Doch das wird von Leif glatt unterschlagen, anders hätte die Geschichte mit Sat.1 auch gar nicht in seinen Film gepasst.&lt;br /&gt;Leif macht überhaupt alle und alles passend, die Chefs von „Spiegel Online“ genauso wie Ulrich Wickert. Nur bei Mercedes Bunz, der Chefredakteurin von „Tagesspiegel.de“ ist er auf Grund gelaufen. Die wollte das Interview mit ihm doch glatt noch einmal sehen und durchgehen. So etwas mache er nie, sagte Leif und ließ die Kamera weiterlaufen, wohl in dem Glauben, dass er somit sein Gegenüber lächerlich mache. Lächerlich aber wirkte er nur selbst. Und Mercedes Bunz tat gut daran, Leif mit Skepsis zu begegnen. Viele, die er als Stichwortgeber bemühte, werden sich wundern, in welchem Zusammenhang sie bei ihm erscheinen.&lt;br /&gt;Die „Infiltration von Meinung“, sagte Leif zum Schluss etwas verquast, „hat durchaus eine Chance, sie beeinflusst die Politik“. Er meint damit selbstverständlich diejenigen, die ARD und ZDF im Internet nicht alles erlauben wollen und nicht die Öffentlich-Rechtlichen, die sich „bisher eher diplomatisch“ verhalten hätten. In diesem Punkt hat Leif, den wir mit diesem Stück unter anderem zur Weltmeisterschaft im Suggestivfragen beglückwünschen dürfen, sich blendend selbst widerlegt. Wie diplomatisch Äußerungen wie „Zensur“ und „Morgenthau-Plan“ sind, darüber lässt sich trefflich streiten. Und über die „Infiltration von Meinung“ auch. Am besten am Beispiel dieses Films.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-1342474819718881788?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/05/thomas-leif-recherche-oder-propaganda.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-1817606341578096591</guid><pubDate>Wed, 16 Apr 2008 09:54:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-04-16T11:55:17.669+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>spindoktor</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>PR</category><title>Information statt Regierungs-PR</title><description>--- Sollen Pressestellen des Staates informieren? Ja, dazu sind sie da. Sollen sie sich PR-Agenturen bedienen, um ihre Botschaften zu transportieren? Nein, sollen sie nicht. Sie sind vielmehr auskunftspflichtig, auch wenn es unangenehm für die Behördenspitze sein könnte. So sollte es sein, ist es aber nicht. In einem schönen Interview in der Zeitschrift "&lt;a href="https://webmailcluster.1und1.de/xml/deref?link=http%3A%2F%2Fwww.taz.de%2F1%2Fleben%2Fmedien%2Fartikel%2F1%2Fgezwungen-zu-manipulieren%2F%3Fsrc%3DMT%26cHash%3D1c7d9b5cc0"&gt;Message&lt;/a&gt;" diskutieren darüber der Journalist Thomas Leif (Netzwerk Recherche) sowie Klaus Vater, Sprecher des Bundesgesundheitsminsiteriums. Er gilt als einer der schärfsten Sprecher in Berlin, die weniger gerne Fakten präsentieren, sondern Journalisten abbürsten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Vater: Mein Auftrag lautet: Informiere die Öffentlichkeit. Ich bin auf die Verfassung vereidigt worden &lt;!--more--&gt;und habe das zu tun, was mir die Regierung aufträgt. Die Ausführungsbestimmungen dazu finde ich in mehreren Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort ist verankert worden, dass das Verfassungsorgan Regierung die Bürger zu informieren hat. Die Regierung soll ihnen erläutern, was sie tut und auf den Weg bringt. Dabei soll dem Bürger deutlich werden, von welchem Ministerium welche Information kommt. Das ist die Hauptaufgabe von Regierungskommunikation. Das ist auch der Unterschied zu den Parteien, die in der Tat streiten und zuspitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leif: Zunächst: Die Urteile des Bundesverfassungsgerichts definieren die Abgrenzung zwischen Information und unzulässiger Werbung in Wahlkampfzeiten. Mir geht es aber um den Regierungsalltag in Ministerien. Hier ist die Zusammenarbeit mit PR-Agenturen problematisch, weil der Funktionsauftrag dieser Agenturen darin besteht, nicht die vollständige Wahrheit zu sagen – sondern werbende Botschaften zu inszenieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem: Sie sagten, dem Bürger soll deutlich werden, welche Information von welchem Ministerium kommt. Dass genau dies nicht immer geschieht, wurde im vergangenen Jahr ausführlich problematisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Message: Insbesondere das Bundesfamilienministerium stand aufgrund von politischer Schleichwerbung in der Kritik, weil es PR-Beiträge über das Elterngeld an Hörfunksender lieferte. Diese Beiträge wurden unkritisch übernommen. Die Quelle »Bundesfamilienministerium« wurde nicht genannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vater: Es gibt in Deutschland hunderte von kleinen Zeitungen oder auch Hörfunksender, die keine Chance haben, sich durch eigene Recherche beispielsweise Informationen über eine komplexe Gesundheitsreform zu beschaffen. Unsere Agentur liefert diesen kleinen Redaktionen Texte, die reine Sachinformation enthalten. Das halte ich nicht für bedenklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leif: Ich habe in solchen Texten und Beiträgen noch nie den Hinweis des wahren Absenders gesehen: »Dies ist eine Information des Ministeriums«. Es wird so getan, als ob es richtiger Journalismus wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vater: Das stimmt nicht. Die Redaktionen bekommen einen Text, auf dem steht: »Redaktionsbüro Gesundheit – im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums«. Jede Redaktion kann sagen: »Das schmeiße ich weg, Ablage P.« Oder: »Ich arbeite es um und nutze es.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Message: Sie unterbreiten den Redaktionen also lediglich ein Informationsangebot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vater: Ja. Denn so stellen wir sicher, dass auch der Bürger in der Eifel, in Euskirchen, in Düren oder in Calw gut informiert ist. Allein über die Arbeit der Zeitung vor Ort ist dies oft nicht mehr gewährleistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leif: Das ist doch aber kein Freibrief für Sie, auf gefilterte Information zu setzen. Der vermeintlich nicht informierte Bürger – wie Sie ihn beschreiben – erhält durch die Arbeit von PR-Agenturen nur eine werbliche, selektive Auswahl von gewünschten Informationen. Neutrale Informationen bekommt er nicht. Sie beteiligen sich als staatliche Stelle mit Steuermitteln an diesem Prozess der gekauften Kommunikation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vater: Natürlich bekommen die kleinen Redaktionen und der Bürger von uns neutrale Informationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leif: Nein, nicht über PR-Agenturen. Nennen Sie mir eine Agentur, die in ihren Texten Kritik an der Arbeit des Ministeriums übt. &lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-1817606341578096591?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/04/information-statt-regierungs-pr.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-8467414513321161250</guid><pubDate>Wed, 09 Apr 2008 07:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-04-09T09:31:41.361+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>journalistenpreis</category><title>Frauen vor: Emma vergibt Journalistenpreis</title><description>--- Ja, sind wir nun ein emanzipiertes Volk, oder nicht? Zwar hat Emma-Gründerin Alice Schwartzer gerade ihren Chefsessel geräumt. Aber sie will weiter kämpfen für das starke Geschlecht - auch im Journalismus. Deshalb vergibt Emma jetzt den 10. Journalisten-Preis für Frauen (wir sparen uns hier die verweiblichte Sprachform), in deren Jury Schwartzer weiter sitzt. In der Ausschreibung liest man:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Warum ein Journalistinnen-Preis? 50% aller Volontäre, 27% aller Redakteure, aber nur 2% der Chefredakteure sind heute weiblich - in den Jurys und bei den Preisvergaben sieht es ähnlich aus."&lt;/blockquote&gt;Gewinnen also 50 Prozent der Frauen einen Jungjournalistenpreis? Wäre doch nicht schlecht, oder? Nein, das war wohl nicht gemeint. Also weiter:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Es geht bei dem Journalistinnenpreis also darum, der strukturellen Benachteiligung von Frauen in einem traditionell männlichen Beruf bestärkend entgegen zu wirken. Der Preis gilt für die ganze Bandbreite des Schaffens weiblicher Journalisten: von traditionellen "Frauenthemen" bis hin zu "Männerdomänen" (wie Wirtschaft, Krieg etc.), von der Reportage bis zum Kommentar."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Die klassische Verteilung ist interessant und hängt auch damit zusammen, dass die einen Zeit intensiv sind und sich nicht an einem Acht-Stundentag erledigen lassen. Da viele Frauen zugleich auch den Haushalt schmeißen - weil der Mann durcharbeitet, weil er mehr verdient, weil Frauen meistens wengier verdienen als Männer (eine Logikkette, die von Hinten gelöst werden sollte) - gehen sie in die "inaktuellen" Ressorts, wo sich also die Arbeit gut organisieren lässt und in dene Spontanität unnötig ist.&lt;br /&gt;Aber Emma wäre nicht Emma, wenn es nicht überraschen würde. Es gibt natürlich auch einen Männerpreis: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Und warum auch ein Männer-Preis? In den letzten Jahren mehren sich die Texte von Journalisten, die ein klassisches "Frauenthema", ein bewusstes "Männerthema" oder ein allgemeines Thema nicht nur mit Kompetenz und Sensibilität, sondern auch mit dem Bewusstsein um die Geschlechterverhältnisse schreiben. Geschlechterbewusstes Schreiben ist keine Frage des biologischen Geschlechts. Darum sind seit 2002 auch alle Kollegen herzlich eingeladen, sich an dem ‚JournalistInnen-Preis' zu beteiligen."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Bleibt eine Frage: Warum sitzen in der Jury keine Männer? Mit dabei sind: Julia Franck, Marietta Slomka/ZDF, Susanne Gaschke/Zeit, Necla Kelek, Julia Voss/FAZ und Alice Schwarzer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-8467414513321161250?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/04/frauen-vor-emma-vergibt.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-7600612091436854331</guid><pubDate>Sun, 06 Apr 2008 10:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-04-06T13:00:11.166+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>boulevard</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Journalismus</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Ausbildung</category><title>BILD gegen Klum: Wann Experten gut sind</title><description>--- Regelmäßig bemühen Zeitungen gerne "Experten". Das ist angemessen - wenn es welche sind. Nun ist jeder von uns Experte für irgend etwas, aber nun wahrlich nicht für alles. Wer sich aber auskennt, soll gerne zu Wort kommen, weil er es vermutlich besser kann als ein Journalist. Die BILD-Zeitung hat "entlarvt", dass es "&lt;a href="http://www.bild.de/BILD/entertainment/TV/2008/04/05/heidi-klum/knebel-vertraege,geo=4188208.html"&gt;Knebel-Verträge bei Heidi-Klum-Show&lt;/a&gt;" gibt. "Models müssen bis zu 40 % der Gagen abgeben", lautete die Überschrift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sie müssen im ersten Jahr insgesamt 40 Prozent ihrer Einnahmen abgeben! Jeweils 20 Prozent an ProSieben und 20 Prozent an die Model-Agentur „Face your Brand“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist natürlich ein Hammer - wenn es denn wirklich so schlimm ist. Es ist ja bekannt, dass auch Entdecker, Agenturen und Promoter ihren Schnitt machen wollen. Also, es muss ein Experte her, um die Dramatik der Situation klarzustellen. BILD hat jemanden besorgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Medienrechtler und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Thomas Schwirtzek: „Wenn ein Model 1000 Euro verdient und alle Provisionen abführt, bleiben noch rund 600 Euro.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für diese Erkenntnis wäre ein Mathematiker nicht schlecht gewesen, aber ein Medienrechtler und Fachanwalt für Arbeitsrecht? Aber er kommt ja noch einmal zu Wort, als es um Gagen bei Auftritten auch nach Abschluss der "Topmodel"-Fernsehstaffel geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Schwirtzek: „Dass der Sender den Vertrag einseitig für zwei Jahre verlängern kann, ohne dass das Model gefragt wird, geht in den Bereich der Knebelung und ist ein tiefer Eingriff in das Grundrecht der Berufsausübungsfreiheit.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gehört der Experte hin, nicht aber oben bei der Rechenaufgabe. Und dann geht es weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Der Sender darf Rechte ungefragt an die „Heidi Klum GmbH &amp;amp; Co. KG“ weiterreichen – die Firma von Heidis Vater Günther Klum (62)!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anwalt: „Laut Vertrag darf der Sender seine zweifelhaften Rechte an die Heidi-Klum-Firma abtreten – damit schließt sich der Kreis und die Klums können mitverdienen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wirft dann noch einmal ein Licht auf Klum und ihren Vater, der als harter Hund in der Branche gilt. So lässt verlangt er unter anderem bei allen Bildern, dass sie autorisiert werden. Zum anderen will er in der Regel auch immer den gesamten Artikel (den geschriebenen) sehen und autorisieren, bevor er Fotos freigibt. Am Besten ist da: Gar nicht mehr über die Klum berichten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-7600612091436854331?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/04/bild-gegen-klum-wann-experten-gut-sind.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-1579482039216232970</guid><pubDate>Thu, 03 Apr 2008 11:49:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-04-03T13:50:27.210+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Zeitungen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>online</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Medienmarkt</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Journalismus</category><title>Journalisten blicken positiv in die Zukunft</title><description>--- Die &lt;a href="http://www.newsaktuell.de/trendmonitor"&gt;DPA-Tochter Newsaktuel&lt;/a&gt;l hat 3000 Redakteure nach ihrer Meinung gefragt, ob es richtig ist, dass die Zeitungsverlage ins Online-Geschäft insvestieren. Spannende Erkentnis: Nur zwei Prozent der Redakteure glauben, dass das Onlineangebot das Printgeschäft schädigt. Bislang galt das immer als eines der Haupt-Gegenargumente und war letztlich auch ein Argument der Verlage, weshalb es ihnen wirtschaftlich nicht mehr so gut geht, wie noch vor acht Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Überhaupt scheint die Stimmung unter den Journalisten momentan besser zu sein als vermutet. Trotz teilweise düsterer Zukunftsprognosen sind mehr als zwei Drittel der deutschen Medienmacher mit ihrer beruflichen Situation im Allgemeinen zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Mehr als drei Viertel von ihnen meinen, dass ihre Arbeit Freude bringe, drei von vier halten ihren Aufgabenbereich für interessant und vielseitig und zwei Drittel haben genügend&lt;br /&gt;Freiräume, um den eigenen Job kreativ zu gestalten. Lediglich 16 Prozent sind unzufrieden mit ihrer beruflichen Situation und klagen über zu kleine Gehälter oder mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Redakteure sind überzeugt, dass Printmedien immer noch die Leitmedien schlechthin sind. Sorgen machen sie sich laut Umfrage aber auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Als größte Gefahren für den etablierten Journalismus werden schlechte Ausbildungen genannt, dicht gefolgt vom Outsourcing gesamter Redaktionen und der Abkehr der jüngeren Generation vom Qualitätsjournalismus.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-1579482039216232970?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/04/journalisten-blicken-positiv-in-die.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-4644015769617762211</guid><pubDate>Mon, 24 Mar 2008 11:49:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-03-24T12:49:53.504+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Zeitungen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Journalismus</category><title>Die Qual des Schreibens</title><description>---&lt;br /&gt;&lt;div class="entry"&gt;        &lt;p&gt;Derzeit lese ich das Buch “Majakowskiring” von Marlene Streeruwitz - ein kompliziertes und vielleicht nicht wirklich zu empfehlendes Buch, oder vielleicht doch: sicher bin ich mir noch nicht. Ein Absatz darin trifft zumindest exakt das Leben eines schreibenden Journalisten und soll daher hier zitiert werden: &lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt; Was sollte sie kochen. Sie lehnte sich gegen die Liftwand. Es war wunderbar, sich einem so trivialen Gedanken hingeben zu können. So lange sie als Journalistin gearbeitet hatte, war nie ein Ende gewesen. Sie hatte nicht von der &lt;a href="http://journalexikon.de/politik/tag/zeitung/" class="internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeitung"&gt;Zeitung&lt;/a&gt; weggehen können, ohne weiter über die Probleme nachdenken zu müssen. Ohne nicht noch lange alles mit hinaus zu schleppen. Nur daran zu denken, was gekocht werden sollte. Sie lächelte.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;Das ist die Qual des Journalisten-Daseins. Es gibt kein Ende. Die Gedanken gehen immer weiter, ein Thema verfolgt einen, auch der Gedanke, andere und ihr Handeln in die Öffentlichkeit zu ziehen. Fehlt etwas, muss ich noch telefonieren? Jemanden konfrontieren? Eine Qual. Aber eine schöne Qual. &lt;/p&gt;            &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-4644015769617762211?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/03/die-qual-des-schreibens.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-3910096666426299608</guid><pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:30:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-03-14T13:32:34.607+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Ausbildung</category><title>HMS: Freie Studienplätze für Journalismusfans</title><description>--- Folgende Meldung haben wir beim VDZ gefunden, die wir potentiellen Journalisten nicht vorenthalten wollen:&lt;br /&gt;&lt;p class="bodytext"&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Der Studiengang Master of Arts (Journalismus) an der Hamburg Media School nimmt noch bis zum 15. Juli 2008 Bewerbungen an. Das Studium, das den hohen praktischen Anforderungen eines Volontariats und den wissenschaftlichen Ansprüchen eines Journalistikstudiums gerecht wird, läuft über sechs Trimester bzw. zwei Jahre. Um die 25 Studenten nimmt die HMS jedes Jahr in diesem Studiengang auf. Träger der HMS ist eine Public-Private-Partnership, bestehend aus der Hamburg Media School Stiftung, der mehr als 25 führende Verlage, Sender und Medienunternehmen angehören, der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Universität Hamburg und der HfbK. Alle Abschlüsse der HMS sind staatlich anerkannt und berechtigen zur Promotion.&lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="bodytext"&gt;Infos: &lt;a href="http://www.hamburgmediaschool.com/" title="http://www.hamburgmediaschool.com/" target="_blank"&gt;www.hamburgmediaschool.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-3910096666426299608?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/03/hmsl-freie-studienpltze-fr.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-8052624103450128239</guid><pubDate>Sun, 24 Feb 2008 20:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-03-11T09:55:56.117+01:00</atom:updated><title>Neues Nachrichtenportal - Angebot für Ausbilder</title><description>--- Künftig findet sich die aktuellen Meldungen im &lt;a href="http://www.journalexikon.de"&gt;JournaLexikon&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Diese Seite bietet in Zukunft Ausbildern und Anbietern journalistischer&lt;br /&gt;Seminare die Möglichkeit, sich daruzstellen beziehungsweise ihre Pressemitteilungen und anderes zu veröffentlichen. Interessenten melden sich bitte an seminar (at) delhaes .de&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-8052624103450128239?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/02/neues-nachrichtenportal-angebot-fr.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-6610872515142184982</guid><pubDate>Wed, 30 Jan 2008 13:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-30T14:42:16.538+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kampagne</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>CDU</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>wahlberichterstattung</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Koch</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Hessen</category><title>Hessen-Wahl: Die Realität der Massenmedien</title><description>--- Soziologen, Politologen und andere Wissenschaftler haben sich des öfteren schon mit der Frage beschäftigt, was Massenmedien leitet und was sie abbilden. "Alles, was wir über die Welt wissen, wissen wir durch die Medien", hat Niklas Luhmann festgehalten. Halten die Berichte der Medien dem Praxistest stand, ist die eine Frage. Sie muss sich immer mit ja beantworten lassen, weil die Medien ansonsten ihre Legitimation verlieren. Die zweite Frage aber ist, ob die Medien die wirklich relevanten Themen abbilden. Das ist zum einen wissenschaftlich schwer zu fassen. Zum anderen aber ist es bedeutsam, wenn es um das Agenda-Setting geht. Der Frage geht heute Wolf Schneider, Ikone in der deutschsprachigen Journalismus-Lehre, nach. In der &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/461/155057/"&gt;Süddeutschen&lt;/a&gt; schreibt er: &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Journalisten machen Moden mit - oft machen sie selber welche. Warum gingen Presse und Fernsehen gern auf Kochs Thema "prügelnde Ausländer" ein? Weil es die Leute bewegt, natürlich, es hat mit Angst im Alltag zu tun. Weil das Überwachungs-Video im Münchner U-Bahnhof am 20. Dezember wirklich eine abscheuliche Prügelszene zeigte. Und weil es galt, Kochs politische Hinterabsicht anschaulich zu machen: ein Wahlkampfschlager in letzter Minute!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das war er ja auch. "Ich glaube, dass Roland Koch eigentlich von Herzen froh war, dass dieser schreckliche Vorfall passiert ist", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Struck der &lt;i&gt;Bild&lt;/i&gt;-Zeitung - eine Behauptung, die öffentlich aufzustellen in der Tat gegen die guten Sitten verstieß. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sonst aber funktionierte alles so, wie Koch es sich gedacht hatte. Das Horror-Video vom 20. Dezember wurde im Fernsehen so oft wiederholt wie keine andere Bildsequenz seit dem Einsturz der Türme des World Trade Center. Und gern machte &lt;i&gt;Bild &lt;/i&gt;sich die Kampagne zu eigen. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;    Wie das funktioniert bedarf an dieser Stelle keiner weiteren Erläuterung. Dazu sei auf den &lt;a href="http://www.bildblog.de"&gt;Bild-Blog &lt;/a&gt;oder den ausführlichen Artikel von Wolf Schneider verwiesen. Entscheidend ist etwas anderes:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;"Agenda Setting" heißt das in der Publizistik, die Tagesordnung bestimmen: entscheiden also, worüber berichtet wird. Mehr als die Leitartikel sind es die Schlagzeilen, die den Menschen sagen, worüber sie sich aufregen sollen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die gute Nachricht aus Hessen ist, dass der Agenda Setter dabei überziehen kann: Die späte Aufgeregtheit nahmen die Wähler dem Koch nicht ab, die Statistik hatte er ohnehin gegen sich - zwar sind die Ausländer unter jungen Serientätern überrepräsentiert, insgesamt aber sinkt die Zahl der Gewaltdelikte von Jugendlichen, der Anteil der Ausländer sogar überproportional.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch bei einem der widerlichsten Verbrechen, der gewaltsamen Tötung von Kindern, gehen die Zahlen zurück: Im Jahr 2000 wurden in Deutschland 160 Kinder umgebracht, 2006 waren es 104. Die Häufung besonders abstoßender Fälle - tote Babys im Tiefkühlschrank, fünf Kinder von der Mutter erstickt - rief eine jähe Aufregung hervor, ganz klar; nur wäre von der zu wünschen, dass auch sie kein Medien-Ereignis bliebe, sondern sich nachhaltig in jene "Kultur des Hinsehens" verwandelte, wie Angela Merkel sie gefordert hat.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;    Hätte also ein Artikel geholfen, der geschaut hätte, ob es stimmt, was Roland Koch da an Behauptungen verbreitet hat? Vermutlich ja, aber Medien müssten dann jeder politischen Äußerung diese Sorgfalt entgegenbringen. Das wäre in der Tat viel Arbeit, die mit Sicherheit sehr oft die Glaubhaftigkeit politischer Aussagen diskreditieren würden. Es wäre aber im konkreten Fall auch Aufgabe der hessischen SPD gewesen, den politischen Gegner CDU zu entlarven. Aber Wolf Schneider identifiziert auch die nachrichtenarme Zeit als Grund dafür, dass Roland Koch mit seiner Kampagne - oder besser gesagt seiner Konstruktion von Realität - in den Medien verfangen konnte:&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Der Einsicht, dass die Welt ein bisschen besser ist, als die Medien sie uns darstellen, steht zusätzlich eine journalistische Versuchung entgegen: das Alarmierende in eigener Regie zu produzieren, sobald die Nachrichtenlage dürftig ist. Da sind also zwei Kühe, die in Schleswig-Holstein am Rinderwahnsinn starben, am 25. November 2000 vielen deutschen Zeitungen einen Aufmacher wert - gewiss, in England hat die Seuche unter Tier und Mensch gewütet, jetzt besteht auch in Deutschland Grund zur Sorge. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber nun: Bis zum Januar 2001 in der SZ fünf BSE-Aufmacher, und ein Ausreißer ist sie damit nicht. Der Rindfleischkonsum sinkt um 41 Prozent, das halbe Fleischerei-Gewerbe geht in die Knie, und die Krone: In diesem Januar 2001 halten die Deutschen den Rinderwahnsinn für ein größeres Problem als ihre vier Millionen Arbeitslosen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Starb in Deutschland ein Mensch an BSE? Nein. Wie viele Deutsche kamen 2006 bei Arbeitsunfällen um? 711. Durch Drogen? 1296. Im Straßenverkehr? 5339. Durch Haushaltsunfälle (vor allem Stürze alter Menschen)? 6455. Wie viele Aufmacher über diese vier Gruppen? Keiner. Stattdessen in der SZ vom 24. August 2001 der Fünfspalter: "Der Verbraucher neigt zur Hysterie - Dabei ist das Infektionsrisiko beim Rinderwahnsinn minimal". Aha. Und dann die Vogelgrippe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn schon Politiker Kampagnen führen und Journalisten den Sachzwängen und Versuchungen ihres Berufs erliegen, so sollten die Mediennutzer die schlichte Wahrheit hochhalten: Das bei weitem häufigste Schicksal des Durchschnittsdeutschen ist es, nicht überfallen, nicht überfahren und von keiner Kuh mit Wahnsinn infiziert zu werden.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-6610872515142184982?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/01/hessen-wahl-die-realitt-der.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-8785328429140512637</guid><pubDate>Tue, 29 Jan 2008 13:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-29T14:19:52.759+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Zeitschrift</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Anzeigen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Medienmarkt</category><title>Was bringt 2008?</title><description>--- Das Medienjahr dürfte kaum große Überraschungen bereit halten. Weder sind neue Zeitungen oder Magazine geplant, noch scheint die Medienkrise neue Kreise zu ziehen. Im Gegenteil: Der &lt;a href="http://www.vdz.de/anzeigen_nachricht.html?&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=57029&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=452&amp;amp;cHash=96eaff6935"&gt;VDZ&lt;/a&gt; geht davon aus, dass das Anzeigengeschäft in diesem Jahr zulegen wird - wenn auch nur leicht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hintergrund ist in erster Linie das anhaltende Wirtschaftswachstum in Deutschland, auch wenn sich die Konjunkturdynamik etwas verlangsamen wird. Die positive Entwicklung wird gestützt sowohl durch die niedrigere Preissteigerungsrate als auch durch die Stabilisierung des privaten Konsums. Auch für die Publikumszeitschriften sieht der VDZ Umsatzstabilität auf Vorjahresniveau mit Wachstumsoptionen im Rahmen der allgemeinen Teuerungsrate. Als Treiber des Wachstums sehen die Zeitschriftenverleger die positive Entwicklung einzelner Branchen, die des Finanzsektors, die der Telekommunikation und die des Handels.&lt;/blockquote&gt;Die Branche hatte 2007 kein zufriedenstellendes Jahr. Die Anzeigenvolumen sanken um drei Prozent. Damit schwächelt nach wie vor die Haupteinnahmequelle, während das Anzeigengeschäft im Onlinebereich weiter zulegt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-8785328429140512637?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2008/01/was-bringt-2008.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-5560130488529906247</guid><pubDate>Mon, 17 Dec 2007 10:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-17T11:17:53.908+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Pressemitteilung</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>gesamtmetall</category><title>Kurios 2007: Pressemitteilung von Gesamtmetall</title><description>--- Die kurioseste Pressemitteilung, die mir 2007 in die Hände gekommen ist, stammt vom Arbeitgberverband Gesamtmetall. Der Verband gilt als modern und innovativ, was das Aufspüren neuer Tarifverträge angeht. Mit ihnen können Arbeitgeber wie Gewerkschaften gleichermaßen gut in der globalisierten Welt leben.&lt;br /&gt;Auch hatte der Verband eine Frau an der Spitze. Das ändert sich nun - außergerechnet wegen des altmodischen Jobkillers Schwangerschaft:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;?&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.journalismusausbildung.de/uploaded_images/gesamtmetall_logo-784758.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://www.journalismusausbildung.de/uploaded_images/gesamtmetall_logo-784756.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Führungswechsel bei Gesamtmetall&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin. Auf der heutigen Sitzung des Vorstandes von Gesamtmetall hat die Hauptgeschäftsführerin von Gesamtmetall, Dr. Heike Maria Kunstmann, erklärt, dass sie ein Kind erwartet und sich nach der Geburt auf unbestimmte Zeit ihrer jungen Familie widmen will. Hinsichtlich eines weiteren beruflichen Engagements könne sie sich nicht festlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb wurde vereinbart, dass sie zum 29.2.2008 aus den Diensten von Gesamtmetall ausscheidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesamtmetall wird insbesondere auch wegen der in 2008 stattfindenden Tarifrunde ab 1.3.2008 einen erfahrenen Hauptgeschäftsführer einsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Ulrich Brocker, derzeit noch Hauptgeschäftsführer von Südwestmetall, hat sich bereit erklärt, nach der Beendigung seiner Dienstzeit für eine begrenzte Zeit von mindestens einem Jahr zur Verfügung zu stehen und bei der Suche sowie Einarbeitung eines neuen Geschäftsführers zu unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.&lt;br /&gt;Pressestelle&lt;br /&gt;Voßstraße 16&lt;br /&gt;10117 Berlin&lt;br /&gt;Tel. 030 - 55150 205&lt;br /&gt;Fax  030 - 55150 5205&lt;br /&gt;e-mail klotzki@gesamtmetall.de&lt;br /&gt;www.gesamtmetall.de&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-5560130488529906247?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2007/12/kurios-2007-pressemitteilung-von.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-7873952368288752850</guid><pubDate>Mon, 17 Dec 2007 09:35:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-17T10:42:46.805+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Tagesthemen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Spiegel</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Druckerei</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>ARD</category><title>ARD, Druckerey und mehr: Frohes Fest</title><description>--- Die &lt;a href="http://www.ard.de"&gt;ARD&lt;/a&gt; sorgt sich um die Quote bei ihrem Flaggschiff, den &lt;a href="http://www.tagesthemen.de"&gt;Tagesthemen&lt;/a&gt;. Es gibt wohl die Sorge, dass der Martanteil auf unter zehn Prozent sinken könnte. Sprache, Aufmachung und Art der Berichte sprechen offenkundig die Zuschauer nicht mehr an. Jetzt soll es eine REform geben. Wir freuen uns darauf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://www.spiegel.de"&gt;Spiegel&lt;/a&gt; sucht weiter einen neuen Chefredakteur. Ob ein Neuer noch vor Weihnachten verkündet wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Back to the roots verweisen wir gerne auch mal auf schöne Dinge hin: Etwa die &lt;a href="http://www.druckerey.de"&gt;Druckerei-Kunst von Martin Z. Schröder&lt;/a&gt;. Er betreibt noch eine echte alte Druckerey und setzt selbst Blei - auch noch Schrifttypen, die es im digitalen Zeitalter gar nicht jehr gibt. Darüber hinaus hat er ganz exquisite Papire. Ein Blick auf seine Seite lohnt sich für jeden, der sich für Mediengeschichte und Druckkunst interessiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-7873952368288752850?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2007/12/ard-druckerey-und-mehr-frohes-fest.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-1905779679462093726</guid><pubDate>Tue, 04 Dec 2007 19:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-04T20:46:42.297+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>israel</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Pressefreiheit</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Mediensystem</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>frankreich</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>lizenz</category><title>Pressefreiheit: Mundtote Franzosen</title><description>--- Die &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/622/146284/"&gt;Süddeutsche Zeitung&lt;/a&gt; widmet sich heute an ihrer prominentesten Stelle - dem Kasten auf der Titelseite - dem französischen Mediensystem. Der Redakteur erklärt in seinem Artikel anschaulich, warum die französischen Journalisten ganz anders arbeiten als etwa die hiesigen. Die Überschrift: "Verhüllungs-Journalismus" (statt "Enthüllungs"-Journalismus) verrät so einiges. Da ging es in Frankreich darum, dass die Arbeitgeber die Gewerkschaften geswchmiert haben und Staatspräsident es gewusst und beide Augen zugedrückt hat.&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;"Dabei hat ein Journalist der Wochenzeitschrift &lt;i&gt;Marianne&lt;/i&gt; den, nun ja, Skandal sauber recherchiert und in allen Einzelheiten aufgeschrieben. Es gab sogar eine Agenturmeldung auf Französisch zu der Enthüllung, und zwar schon vor zehn Tagen. Doch die griff, von ein paar Internetseiten abgesehen, keiner auf.&lt;br /&gt;Alle großen Medien ignorierten den Scoop. Dabei dementierte der Pressesprecher des Präsidenten trotz gezielter Nachfragen die Information bis heute nicht.     &lt;br /&gt;&lt;span class="hidePrint"&gt;&lt;/span&gt;Für den Autor des Artikels liegt der Fall klar auf der Hand: "Sie wissen doch, in Frankreich sind alle Medien Sarkozy-hörig", sagt Eric Decouty. Er selbst wechselte erst vor wenigen Wochen vom braven Regierungsblatt &lt;i&gt;Le Figaro&lt;/i&gt; zu &lt;i&gt;Marianne&lt;/i&gt;. Das klingt plausibel, schon allein weil allseits bekannt ist, wie gut Nicolas Sarkozy mit den größten Verlegern befreundet ist - mit Männern wie Dassault, Arnault, Lagardère, Bolloré, Bouygues und Pinault, die gleichzeitig gewichtige Industrielle sind.&lt;br /&gt;Die Industriebeteiligungen in den französischen Medien hält die unabhängige Medienexpertin Isabelle Bourgeois zwar auch für ein Problem. Sie widerspricht aber der Behauptung, alle Medien seien Sarkozy-treu.&lt;br /&gt;Über die Skandale von dessen Vorgängern François Mitterrand und Jacques Chirac sei auch kaum berichtet worden. "Frankreich ist keine Mediendemokratie", sagt sie, "und es gibt auch eine Kritikkultur." Wer kritisiert, gilt leicht als Nestbeschmutzer. So weit der kulturelle Unterschied, der, sagt Bourgeois, auch dazu führt, dass Journalisten nicht lernten, zu hinterfragen, richtig zu recherchieren und auch selbstkritisch zu sein."&lt;/blockquote&gt;&lt;p class="r12000000mar5"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="r12000000mar5"&gt;Es gibt allerdings auch eine spannende rechtliche Komponente, die die Freiheit der Journalisten im Gegensatz zu den Kollegen in Deutschland einschränkt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;"Hinzu kommt, dass Journalisten schnell der Prozess gemacht werden kann. Frankreich kennt zwar die individuelle Meinungsfreiheit, aber keine wie in Deutschland durch das Grundgesetz verbürgte Medienfreiheit und auch nicht das Recht, sich ungehindert zu informieren. Stattdessen herrscht das Informationsgeheimnis vor. Wer eine exklusive unangenehme Nachricht über jemanden verbreitet, riskiert daher, verdächtigt zu werden, sich seine Informationen unrechtmäßig verschafft zu haben. Schlimmer noch ist: Wer jemanden namentlich zitiert, kann außerdem der Verleumdung bezichtigt werden. Deshalb anonymisieren die französischen Medien in aller Regel ihre Quellen.&lt;br /&gt;Nur mit Humor und Ironie dürfen sie senden und drucken, was zuvor noch keiner zu veröffentlichen wagte. Die mittwochs erscheinende, immer achtseitige, garantiert anzeigenfreie Satire-Wochenzeitung &lt;i&gt;Le Canard Enchaîné&lt;/i&gt; ist so zum einzigen investigativen Medium im Land geworden - wenn auch mit Einschränkungen: Das Innenministerium darf schon am Dienstagabend einen Blick in den &lt;i&gt;Canard&lt;/i&gt; (was Erpel heißt, aber umgangssprachlich für Zeitung oder eher Käseblatt steht) werfen, um sich zu wappnen.&lt;br /&gt;&lt;p class="r12000000mar5"&gt;Kurzum: Es geht noch zu wie einst bei Hofe - der Narr darf dem König alles unter die Nase reiben, solange es lustig ist."&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class="r12000000mar5"&gt;&lt;br /&gt;Dann berichtet die SZ noch von der Reform des Presserechts in Israel. Es stammt aus dem Jahr 1933. Bislang wurden dort - wie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg Lizenzen ausgegeben, bevor jemand als Verleger eine Zeitung auf den Markt bringen durfte. Damit soll jetzt Schluss sein. Dagegen müssen Verleger aber alle halbe Jahre in ihren Zeitungen veröffentlichen, an welchen anderen Unternehmen sie beteiligt sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-1905779679462093726?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2007/12/pressefreiheit-mundtote-franzosen.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-3275062008910177517</guid><pubDate>Thu, 29 Nov 2007 17:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-20T09:57:48.367+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Presserat</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>rüge</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Überschrift</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>bild</category><title>Bild widersetzt sich dem Presserat</title><description>--- Die &lt;a href="http://www.bild.de/"&gt;Bild&lt;/a&gt; widersetzt sich einem Urteil des &lt;a href="http://www.presserat.de/"&gt;Presserates&lt;/a&gt; - und das an prominenter Stelle auf Seite 2 der Bild. Unter der Überschrift: "Irre! Presserat rügt BILD wegen dieses Brandstifters",  erklärt die Redaktion warum sie es nicht akzeptiert, wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte (&lt;a href="http://www.presserat.de/Richtlinien-zu-Ziffer.76.0.html"&gt;Richtlinie 8.4 des Pressekodex&lt;/a&gt;) von Khaled el Masri gerügt zu werden. Noch mehr: Die Bild begründet, weshalb sie auch weiterhin der Meinung sein wird - und diese prompt erneut kund tut -, dass el Masri "ein gewalttätiger, bei geringsten Anlässen ausrastender Brandstifter" sei.&lt;br /&gt;Der Presserat hatte einen Bild-Artikel ("Warum lassen wir uns von so einem terrorisieren?") gerügt, Bild berichtete darüber, dass el Masri ein Feuer in einem Supermarkt entfacht hatte. Der Deutsch-Libanesen war 2004 von der CIA nach Afghanistan verschleppt, über Monate festgehalten und vermutlich misshandelt worden.&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt4m1/kultur/artikel/920/145587/"&gt;SZ&lt;/a&gt; bezeichnet den Bild-Artikel, der letztlich der Abdruck der Rüge ist, als "Diekmanns Irrfahrt" in Anspieleung auf den Bild-Chefredakteur Kai Diekmann.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Der Deutsche Presserat beschäftigt sich mit unterschiedlichsten journalistischen Gräueln und nach Ziffer 16 seines Pressekodex entspricht es "fairer Berichterstattung ... öffentlich ausgesprochene Rügen abzudrucken, insbesondere in den betroffenen Presseorganen". Als der Geschäftsführer des Selbstkontroll-Gremiums der Printmedien, Lutz Tillmanns, an diesem Donnerstag in die &lt;i&gt;Bild&lt;/i&gt;-Zeitung schaute war er "verblüfft, in welcher Form" das Boulevardblatt eine Rüge ins Blatt gehoben hatte. (...)"&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die SZ berichtet, was Bild damals geschrieben hatte:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Nach einem Brandanschlag auf einen Metro-Markt sitze der "irre Deutsch-Libanese", der als "angebliches Folter-Opfer die Bundesregierung, Parlament und Öffentlichkeit terrorisiert" habe, in einer Psychoklinik und warte auf "sein Gutachten, ob er schuldfähig ist - oder einfach nur irre"."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.bildblog.de/2629/irrer-presserat-terrorisiert-bild"&gt;Der Bildblog kommentiert den Fall natürlich: &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Es ist ja nicht so, als würde die "Bild"-Zeitung vom Presserat gegen sie ausgesprochene Rügen immer nur Monate später ganz verstohlen, möglichst unauffällig im Blatt platzieren. Heute zum Beispiel berichtet "Bild" ziemlich ausführlich und prominent auf der Seite 2 platziert darüber, dass sie vom Presserat wegen ihrer Berichterstattung über Khaled al-Masri gerügt wurde."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Online findet sich der Bild-Artikel übrigens nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-3275062008910177517?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2007/11/bild-widersetzt-sich-dem-presserat.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-5297868536879093541</guid><pubDate>Wed, 28 Nov 2007 15:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-28T17:02:01.186+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>VW</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Informant</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>recherche</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Süddeutsche Zeitung</category><title>VW-Affäre: Rolle der Journalisten</title><description>--- Wie geht ein Journalist mit Informationen eines Informanten um? Diese Frage beschäftigt in der VW-Affäre inzwischen auch Medien-Journalisten er Süddeutsche Zeitung. &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Am ersten Verhandlungstag des Prozesses gegen den früheren VW-Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert und den einstigen VW-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer sprach in einer Pause ein Journalist des NDR den Braunschweiger Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe an. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ob die Staatsanwaltschaft sich bei ihren Ermittlungen&lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/75/144746/" class="lift"&gt; &lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;mal um den früheren VW-Finanzvorstand Bruno Adelt gekümmert habe, wollte der Pressemann wissen. Der 48-jährige Strafverfolger, der Pressesprecher der Behörde ist, musste passen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anderntags meldete sich der Journalist telefonisch und berichtete, er stehe in Kontakt mit einem inzwischen pensionierten VW-Mitarbeiter, der angeblich Interessantes über Adelt und den Unternehmensführer Ferdinand&lt;/span&gt;&lt;span style="text-decoration: underline; font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Piech zu erzählen habe."&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Seither steht Piech wieder unter Verdacht, von dem Schmiergel- und Bordellskandal bei VW gewusst zu haben. Warum aber hat der Journalist nicht selbst recherchiert und ist mit seinen Informationen an die Öffentlichkeit gegangen?, fragen nicht nur wir sondern auch die SZ. Den Informanten hat er nicht Preis gegeben, was sich auch so gehört. Kam er aber nicht weiter in der Recherche oder war es für ihn einfacher, den Staatsanwalt anzuspitzen, um dann exklusiv darüber zu berichten? Diese Fälle gibt es im Medienbetrieb nicht selten. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Es gab auch andere Informanten, die sich zum VW-Skandal an Journalisten gewendet haben, allerdings kurz darauf abgetaucht sind, so dass eine weitere Reherche so gut wie unmöglich war.&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-5297868536879093541?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2007/11/vw-affre-rolle-der-journalisten.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6824203.post-7454391915437929793</guid><pubDate>Mon, 26 Nov 2007 09:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-26T10:40:23.691+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>internet</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Zeitungsmarkt</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Montgomery</category><title>Montgomery: Zukunft der Zeitung</title><description>--- David Montgomery, Chef von Mecom und neuer Eigentümer der &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/"&gt;Berliner Zeitung&lt;/a&gt; äußert sich heute in der &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc%7EE2B4D3B63C4A548558EBBBC88E4F17CA7%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;FAZ&lt;/a&gt; zur Zukunft der Zeitung. Hier einige Auszüge:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;"Aber die Zeitungsbranche muss sich transformieren, das ist unbestreitbar, und dabei ist durchaus Eile geboten. Die Zeitungsleser werden älter, die jüngeren greifen immer weniger zur Zeitung. Wir müssen reagieren. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Können Sie nachvollziehen, dass sich Mitarbeiter Sorgen um die journalistische Unabhängigkeit machen, weil ihr Geschäftsführer Josef Depenbrock zugleich Chefredakteur ist?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein. Bei den fundamentalen Veränderungen, vor denen die Zeitungsbranche steht, ist es sehr wichtig, dass in der Geschäftsleitung Spezialisten für Inhalte sitzen. Niemand hat mir bisher Beispiele dafür genannt, dass die inhaltliche Qualität unserer Zeitungen unter Josef Depenbrock gelitten hätte. Er weiß genau, dass es bemerkt würde, wenn er versuchen würde durch Gefälligkeitsjournalismus mehr Anzeigen zu bekommen. Das würde sofort Schlagzeilen machen, und diese Kontrolle garantiert die journalistische Unabhängigkeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sie selbst hatten angekündigt, dass Redaktion und Anzeigenabteilung enger zusammenzurücken. Was heißt das?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den Redaktionen wurde lange die wirtschaftliche Realität verleugnet. Das war völlig in Ordnung, solange das Zeitungsgeschäft faktisch noch eine Lizenz zum Gelddrucken war. Diese Zeit ist längst vorbei, und das können wir nicht ignorieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Angeblich verstößt die Doppelfunktion Depenbrocks gegen das von Ihnen selbst unterschriebene Redaktionsstatut.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, das stimmt nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Was meinen Sie damit, wenn Sie sagen, die Journalisten müssten ihr Geld selbst verdienen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Kinder nutzen fünf verschiedene Medien in einer Stunde - Online, Fernsehen, DVDs und so weiter. Journalisten müssen deshalb erkennen, dass ihre Inhalte über viele Wege vermarktet werden müssen. Die Zeitung allein trägt nicht mehr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Welche Rendite wollen Sie in Deutschland erzielen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt da keine Obergrenze, aber es hängt stark davon, ab, ob es uns gelingt, zusätzlichen Umsatz zu schaffen. Deshalb haben wir zum Beispiel im Online-Bereich die Netzeitung gekauft. Sie ist der Motor unserer Internetaktivitäten. In anderen Ländern wächst unser Internetgeschäft sehr schnell, und das ist auch hier möglich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Verdienen Sie im Internet Geld?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, und auch die Netzeitung entwickelt sich deutlich besser, als wir erwartet hatten. Sie wird nächstes Jahr einen Gewinn ausweisen. (...)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Deutsche Verleger investieren enorm ins Internet. Sie dagegen geben Milliarden für Zeitungen aus. Warum?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weil wir ihnen ein neues Leben geben wollen. Wir sind überzeugt, dass Zeitungen aus ihren Inhalten, ihrer Marke und ihrer Leserschaft wirtschaftlich viel mehr machen können, als das heute geschieht. Das ist unsere Geschäftsidee."&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diskussionen im &lt;a href="http://www.korb2.de/btb/viewtopic.php?t=122"&gt;FORUM&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6824203-7454391915437929793?l=www.journalismusausbildung.de%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.journalismusausbildung.de/2007/11/montgomery-zukunft-der-zeitung.html</link><author>noreply@blogger.com (ddd)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item></channel></rss>
