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Die Ergebnisse der Rechtschreibreform von 2000 auf einen Blick (Update erfolgt im April 2006)  
von Lisa Walgenbach
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Alles zur Geschichte der Rechtschreibreform (Stand 2000) hier

Die Rechtschreibreform umfasst die folgenden Bereiche[1]:

 

         Worttrennung am Zeilenende

         Zeichensetzung

         Laut-Buchstaben-Zuordnung

         Getrennt- und Zusammenschreibung

         Schreibung mit Bindestrich

         Groß- und Kleinschreibung

 

 

 

         Worttrennung am Zeilenende

 

Im Deutschen lautet die Grundregel für die Worttrennung am Zeilenende:

 

Man trennt Wörter am Zeilenende so, wie sie sich bei langsamem Vorlesen in Silben zerlegen lassen.

 

Die Rechtschreibreform sucht die Worttrennung durch konsequente Anwendung dieser Grundregel zu vereinheitlichen.

 

 

1.1      st wird getrennt:

 

 

alte Schreibweise

 

neue Schreibweise

 

Fen - ster

 

bür - sten

 

 

Fens - ter

 

bürs - ten

 

1.2      Bei der Worttrennung wird ck nicht mehr durch kk ersetzt, sondern bleibt als Konsonantenverbindung erhalten und kommt geschlossen auf die neue Zeile (wie bereits bei ch, sch, ph, rh, sh, th):

 

 

alte Schreibweise

 

neue Schreibweise

 

Bäk-ker

 

wek - ken

 

 

Bä-cker

 

we - cken

 

 

1.3      Fremdwörter können nach Sprechsilben getrennt werden; die bisherige Schreibung bleibt zulässig:

 

 

alte Schreibweise

 

neue Schreibweise

 

Päd-ago-gik

Kor - re - spon - denz

 

Pä-da-go-gik/Päd-ago-gik

Kor - res - pon - denz
Kor - re - spon - denz

 

 

Lesehemmende oder doppeldeutige Trennungen sind zu vermeiden, z. B. Lesea - bend, Wilder - pel.

 

ACHTUNG: Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen werden auch künftig am Zeilenende keine Worttrennungen vornehmen.



[1] Die Darstellung folgt in der Sache, nicht in der Systematik, dem Text der amtlichen Regelung, vgl. Bertelsmann: Die deutsche Rechtschreibung, verfasst von Ursula Hermann, völlig neu bearb. u. erw. von Prof. Dr. Lutz Götze, mit einem Geleitwort von Dr. Klaus Heller, Gütersloh/München 1999, S. 27-101. Die Darstellung wurde erweitert um die Neuregelungen, die die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen am 16. 12. 1998 beschlossen und am 21. 6. 1999 präzisiert haben, vgl. Internet: www.dpa.de

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