24 März, 2008

Die Qual des Schreibens

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Derzeit lese ich das Buch “Majakowskiring” von Marlene Streeruwitz - ein kompliziertes und vielleicht nicht wirklich zu empfehlendes Buch, oder vielleicht doch: sicher bin ich mir noch nicht. Ein Absatz darin trifft zumindest exakt das Leben eines schreibenden Journalisten und soll daher hier zitiert werden:

Was sollte sie kochen. Sie lehnte sich gegen die Liftwand. Es war wunderbar, sich einem so trivialen Gedanken hingeben zu können. So lange sie als Journalistin gearbeitet hatte, war nie ein Ende gewesen. Sie hatte nicht von der weggehen können, ohne weiter über die Probleme nachdenken zu müssen. Ohne nicht noch lange alles mit hinaus zu schleppen. Nur daran zu denken, was gekocht werden sollte. Sie lächelte.

Das ist die Qual des Journalisten-Daseins. Es gibt kein Ende. Die Gedanken gehen immer weiter, ein Thema verfolgt einen, auch der Gedanke, andere und ihr Handeln in die Öffentlichkeit zu ziehen. Fehlt etwas, muss ich noch telefonieren? Jemanden konfrontieren? Eine Qual. Aber eine schöne Qual.

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14 März, 2008

HMS: Freie Studienplätze für Journalismusfans

--- Folgende Meldung haben wir beim VDZ gefunden, die wir potentiellen Journalisten nicht vorenthalten wollen:

Der Studiengang Master of Arts (Journalismus) an der Hamburg Media School nimmt noch bis zum 15. Juli 2008 Bewerbungen an. Das Studium, das den hohen praktischen Anforderungen eines Volontariats und den wissenschaftlichen Ansprüchen eines Journalistikstudiums gerecht wird, läuft über sechs Trimester bzw. zwei Jahre. Um die 25 Studenten nimmt die HMS jedes Jahr in diesem Studiengang auf. Träger der HMS ist eine Public-Private-Partnership, bestehend aus der Hamburg Media School Stiftung, der mehr als 25 führende Verlage, Sender und Medienunternehmen angehören, der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Universität Hamburg und der HfbK. Alle Abschlüsse der HMS sind staatlich anerkannt und berechtigen zur Promotion.

Infos: www.hamburgmediaschool.com

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