16 Januar, 2007

Stipendium für Recherche

--- Stipendien sind immer eine feine Sache, um Recherchen zu finanzieren. Jetzt vergibt der Fachverband Konfessionelle Presse im VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger zum dritten Mal das mit 5.000 Euro dotierte Recherche-Stipendium. "Prämiert wird eine überdurchschnittlich sorgfältig zu recherchierende Print-Reportage aus dem Themenbereich "Christlicher Glaube und Spiritualität". Im vergangenen Jahr ermöglichte das Stipendium der Journalistin Katharina Born die Geschichte des Berliner Juden Jean Alberti, der in Frankreich katholischer Geistlicher wurde, zu recherchieren. (...) Die Bewerbungsunterlagen können sowohl einzelne Textautoren als auch Teams - bestehend aus je einem Text- und einem Fotojournalisten - direkt beim VDZ anfordern (Kontakt: d.platte@vdz.de). Einsendeschluss ist der 30. April 2007."
Ebenso verkündet der VDZ, dass die Publikumszeitschriften weiter eine stabile Auflage haben. Eine Gesamtübersicht findet sich unter www.pz-online.de.

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04 Januar, 2007

Zeitschriften legen bei Anzeigen zu

--- Die goldene Regel lautet: Ein halbes Jahr nach einer konjunkturellen Erholung merken auch die Verlage etwas davon. Jetzt konnte der Verband deutscher Zeitschriftenverleger verkünden, dass das Anzeigenaufkommen im abgelaufenen Jahr gestiegen ist. "Gegenüber 2005 legte das Anzeigenseitenvolumen laut Zentraler Anzeigenstatistik (ZAS) des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger um 8.528 auf insgesamt 228.390 Seiten zu - ein Plus von 3,9 Prozent. "Diese Entwicklung spiegelt die ungebrochene Attraktivität der Zeitschriften als Werbemedium wider. Auch in Zeiten neuer elektronischer Werbemöglichkeiten im Internet werden Zeitschriften wegen ihrer Innovationsfreude, Verlässlichkeit und hohen journalistischen Standards von der werbungtreibenden Wirtschaft unvermindert nachgefragt", meinte Holger Busch, Geschäftsführer Marketing Anzeigen beim VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. "Die Entwicklung des letzten Jahres macht uns darüber hinaus auch Hoffnung für 2007, zumal der Zuwachs auf einem sehr breiten Fundament steht."
Was das allerdings in Euro heißt, ist offen. Vielleicht halfen ja auch Rabatte für die STeigerung, aber egal. "Von der positiven Anzeigenkonjunktur in 2006 profitierten die Zeitschriftensegmente fast ausnahmslos. Überproportional legten unter anderem die aktuellen Wochenmagazine (plus 7,2 Prozent) und die Programmzeitschriften (plus 8,9 Prozent) zu. Auch die monatlichen Frauenzeitschriften (plus 8,1) und die Wirtschaftspresse (plus 5,9 Prozent) konnten 2006 ihr Anzeigengeschäft signifikant verbessern. Der Trend zu vierfarbigen Anzeigen hält dabei unvermindert an. Ihr Anteil stieg von 80 Prozent in 2005 auf jetzt rund 82 Prozent. Die meisten Anzeigenseiten veröffentlichte 2006 der Stern (4.257) vor Focus (3.985) und Spiegel (3.675)." Detaillierte Infos gibt es unter www.pz-online.de.

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60 Jahre Spiegel

--- Der Spiegel feiert heute seinen 60. Geburtstag. Das Nachrichtenmagazin, das lange ein Monopol inne hatte und heute noch regelmäßig mehr als eine Millionen Leser gewinnt, hat maßgeblich die deutsche politische Nachkriegslandschaft geprägt.