23 März, 2006

Weißrussland: Presse in der Diktatur

--- Wie eine Diktatur funktioniert, wie vor allem die Presse wirkt, wenn sie gleichgeschaltet ist, lässt sich derzeit wunderbar an Weißrussland ablesen. Der Regierungschef Lukaschenko lässt vor den Wahlen die letzten unabhängigen Medien verbieten, gewinnt dann so überragend, dass der Herausforderer nur auf 6 Prozent der Stimmen kommt, obwohl die Straßen voll sind mit Demonstranten für einen Wechsel. Und am Ende sendet das staatliche Fernsehen minutenlang über den großartigen Erfolg und verliest vor allem hunderte von Glückwunschtelegrammen von Staatschefs aber auch angeblich von normalen Bürgern und behauptet am Ende, nun habe auch die bisher kritische ausländische Presse gemarkt, dass es in Weißrussland mit rechten Dingen zugehe. So eine Technik gibt ein wenig Einblick, wie es bei uns im Dritten Reich gewesen sein muss, als die Medien gleichgeschaltet und die Inhalte vom Reichs-Propagandaministerium vorgeben wurden. Diskussion im FORUM.

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17 März, 2006

Rudi Carell: Interview zum Abschied

---Selten sind Interviews so gut, dass sie der Erwähnung bedürfen. Im aktuellen SZ-Magazin findet sich aber eine Titelgeschichte, die nur aus einem Interview mit dem Schowmaster Rudi Carell besteht. Auf der Titelseite ist der Krebskranke liebevoll fotografiert und daneben das Zitat: "Ich habe nichts dagegen, wenn das Interview nach meinem Tod erscheint." Bewegender geht es kaum und ebenso bewegend ist das Interview, dass sich über mehr als zehn Seiten erstreckt und angereichert ist mit unzähligen Fotos, Carells Erfolgen und Stimmen Prominenter, die ihn - wie wohl die meisten Deutschen - verehren und schätzen. Schöner kann man kaum vor dem Tod eines Menschens einen Nachruf verfassen und mit dem Thema umgehen.
Ganz anders die Bild und Bunte, über die Carell im Interview schimpft, weil sie mit seiner Krebskrankheit unmöglich umgegangen seien: "Ich hatte der Bunten ein ehrliches Interview gegeben. Na gut, ich habe versucht, den Krebs etwas herunterzuspielen. »Ich habe zwar eine schwere Krankheit«, habe ich gesagt, »aber ich lebe, habe keine Schmerzen, kann arbeiten.« Und was hat die Bild-Zeitung daraus gemacht? Haarausfall, schwer abgenommen! Ich war stinksauer. Und dann diese schlimmen Fotos: Ich fand die ganze Sache nicht fair – mir gegenüber und Hunderttausenden, die Angst vor einer Krebsvorsorge haben oder selbst vor einer Chemotherapie stehen.
Hat sich die Bild-Zeitung bei Ihnen entschuldigt?
Nein, obwohl ich mich schriftlich beim Chefredakteur beschwert habe: »Ich lasse mich von euch nicht lebendig begraben!« Am nächsten Tag hieß die Schlagzeile: »Rudi lacht den Krebs aus!« Am Tag darauf: »Rudi tapfer!« So versucht sich die Bild-Zeitung zu entschuldigen.
Haben Sie eine Antwort auf Ihren Brief bekommen?
Ja. »Sie wissen doch, wir sind Ihre größten Fans!«, hat Kai Diekmann zurückgeschrieben. Zwei Tage zuvor hatte er noch meinen Tod herbeigesehnt. Und wenn die Bild so etwas schreibt, kupfern alle anderen ab. Das Neue Blatt titelte: »Jetzt feiert er nicht mal mehr seinen Geburtstag!« Dabei verbringe ich meinen Geburtstag seit 46 Jahren im Studio, auch meinen letzten."

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Schweinsteiger und Calmund: Gute Rechereche tut Not

--- Wer schlecht recherchiert, kann sein blaues Wunder erleben. Die Münchner Boulevardzeitung "tz" hatte heute berichtet, das der Profi-Fußballer und Nationalspieler, Sebastian Schweinsteiger, in den Wettskandal der Bundesliga verwickelt sei. Einen Beleg blieb die Zeitung schuldig, jetzt kommt es faustdick: Neben einer Gegendarstellung wird die Zeitung auch einen Widerruf veröffentlichen und damit öffentlich eingestehen, dass sie falsch berichtet hat, wie die Netzeitung berichtet.
Recherche ist das A und O im Journalismus. Manches Mal kommt es allerdings zu unangenehmen Verquikungen. So berichten Zeitungen oft über dubiose Machenschaften. Diese nehmen Staatsanwaltschaften dann zum Anlass, um wegen eines Anfangverdachts zu ermitteln. Daraufhin berichtet am nächsten Tag die Zeitung stolz: Staatsanwaltschaft ermittelt, und sieht sich so in der eigenen Berichterstattung bestätigt. Doch wer ist die Henne und wer das Ei?
Über einen solchen Fall berichtete gestern die SZ. Hintergrund sind die Vorwürfe gegen den ehemaligen Manager von Bayer Leverkusen, Rainer Calmund, der eine halbe Million Euro veruntreut haben soll. "Der Spiegel-Journalist Jörg Schmitt ist einer der erfahrensten Rechercheure in Deutschland. Er hat Enthüllungsgeschichten über Finanzskandale und über Leo Kirch geschrieben, und er kennt einige der hartnäckigsten Ermittler.
Am 3. Januar 2006 meldete sich Schmitt bei dem Bielefelder Kriminalbeamten Karl-Heinz Wallmeier, der eine Bestbesetzung für das Stück Allein gegen die Mafia wäre. Der Triathlet ist ein zäher Verfolger.
Schmitt schilderte ihm seine Recherchen über den Spielervermittler Volker Graul und über Reiner Calmund, den früheren Manager von Fußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen. Es ging um den Verbleib von 580.000 Euro und den Verdacht einer Manipulation des Spiels Arminia Bielefeld gegen Leverkusen am 4. Mai 2003, in die womöglich der damalige Bielefelder Profi Ansgar Brinkmann verwickelt sein könnte. Am 4. Januar trafen sich der Reporter und der Ermittler in einem Bielefelder Café. Wallmeier fasste nach der Rückkehr ins Büro die Hinweise des Journalisten in einem Vermerk zusammen. Danach startete er quasi Vorermittlungen.
Am 6. März erschien dann im Spiegel eine Geschichte über Calmund und das Geld. Der Bericht sorgte durch Vorabmeldungen für Aufsehen. Das Magazin meldete, dass „die Bielefelder Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gegen mehrere Personen wegen des Verdachts des Betrugs und der Untreue“ ermittelten. "
Der Journalist hilft und erhält dafür exklusiv Nachrichten von der Staatsanwaltschaft. Eines von vielen Tauschgeschäften im Journalismus.
Diskutiert im FORUM.

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Zeit und Rheinischer Merkur: 60. Geburtstag


--- Nach der Zeit feiert jetzt auch der Rheinische Merkur seinen 60. Geburtstag. Beide Publi- kationen gehören zu den großen, über- regionalen Wochen- zeitungen und erhielten direkt nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten Lizenzen. Der Rheinische Merkur existierte dagegen bereits im 19. Jahrhundert als "erste Gesinnungszeitung von wahrhaft großem Ausmaß", wie es einmal der Historiker Ulrich Wehler bezeichnet hat. Entsprechend feiert sich der RM in seiner aktuellen Ausgabe und stellt fest, dass der erste Kanzler "mit unserer Zeitung eine Symbiose der besonderen Art" einging. In einem historischen Rückblick beschreibt Textchef Hans Schiemann, wie man eine Zeitung gründet und warum Gründer Franz Albert Kramer Koblenz als Sitz wählte. "Für die Stadt an Rhein und Mosel entscheidet sich Kramer jedoch aus praktischen Gründen: Hier gibt es eine Rotationsdruckmaschine, die sich durch einen Kraftakt des Besitzers der Görres-Druckerei, Rudolf Verhülsdonk, in gebrauchsfähigen Zustand versetzen lässt. Sechs arbeitslose Lokomotivführer haben Entrostungsmittel aufgetrieben, gleichzeitig trifft die Papierzuteilung aus dem Schwarzwald ein.
Aus den Aufzeichnungen von Otto B. Roegele, Mitglied der Gründungsmannschaft und später Chefredakteur und Herausgeber, wie auch aus denen von Eduard Verhülsdonk, RM-Redakteur schon in der Gründerära, erfahren wir viel aus dieser spannenden Zeit. Alles und jeder steht parat zum Zeitungmachen. Der Remigrant Kramer bringt die Lizenz und das Konzept mit, und Verhülsdonks Onkel stellt Technik und Räume, eine behelfsmäßige Organisation und die finanziellen Mittel zur Verfügung.
Ein Titelblatt des Görresschen Rheinischen Merkur findet sich auf dem Speicher des Pfarrhauses von St. Kastor; nach ihm wird der neue Zeitungskopf geschnitten. Auch das Medaillon von Vater Rhein und Mutter Mosel, das die Koblenzer Lokalseite ziert, ist dem Fundstück entnommen.
Kramers Redaktionsstab rekrutiert sich auch aus beruflichen Außenseitern: je ein Mediziner, Jurist, Philologe, Volkswirt, Diplomat sowie zwei junge Soldaten als Volontäre. Alle eint die Geistesverwandtschaft mit dem Rheinischen Merkur. Die Redaktion befindet sich in einem Erkerzimmer des Freundschen Hauses in Koblenz. Hinter seinem Schreibtisch thront Kramer wie ein Gebieter, der mächtige Schädel, das krause Blondhaar von Licht umflossen. Er spricht präzis, ruhig, überlegt, mit sparsamen Gesten, liebt ein kühles Pathos, prunkt nicht mit seinem philosophisch geordneten Wissen."

Während die Zeit mit einer dreiteiligen Beilage die letzten 60 Jahre revue passieren ließ, hält der Merkur mit einer einmaligen Beilage zum Thema "Was heißt hier konservativ?" dagegen.
Zu den historisch bedingten Geburtstagen sammeln und diskutieren wir im FORUM.

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15 März, 2006

Fifa: Wie viel Medien bestimmen wir

--- Die Fußball-WM steht den Deutschen ins Haus und damit auch die Fifa (kein Staat kann die wirklich wollen). Weil jedes Land der Welt dieses Ereignis gerne ausrichtet, hat die Fifa nicht nur gegenüber den Nationalstaaten eine Macht, die einzigartig ist. Auch den Medien diktiert der Weltfußballverband, was erlaubt ist und was nicht. Klar ist, die Fifa setzt auf das Fernsehen. Das zahlt Millionen für die Übertragung. Online-Medien, so wollte es der Verband bislang, dürfen erst nach Abpfiff berichten und dann auch nur mit einer begrenzten Zahl von Fotos. So also sollen alle zum Fernsehen gezwungen werden, damit auch nur die exklusiven Fifa-Bilder die Welt erreichen. Fifa-Chef Blatter hatte jetzt ein Einsehen und hat Bilder und Spielstände für die Online-Berichterstattung freigegeben.
Hinter dem Ganzen steht der Kampf um Milliarden. Die Fifa achtet penibel darauf, dass kein anderer als die lizensierten Sponsoren am WM-Spektakel verdient. Werbung in der Bannmeile der Stadien ist nur der Fifa erlaubt, Stadienzeitungen und anderes in dieser Bannmeile strengstens verboten.
Die SZ berichtet heute, dass das auch etwa bei der Formel 1 üblich sei. So darf ein Online-Medium nur über den vagen Stand in Echtzeit berichten, etwa Schumi vor Alonso, aber nicht die genauen Sekundenstände durchgeben. SZ fragt zurecht: Wem gehören diese Daten, wenn sie doch eh von jedem übers Fernsehen zu sehen sind? Bald schon könnte eine alte Debatte wieder aufkommen und sich durchsetzen: Radiosender, Online-Medien und Zeitungen müssten dann womöglich zahlen, wenn sie über Sport berichten wollen.
Diskussion im FORUM.

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Pressefreiheit: Weißrussische Zeitungen geben auf

--- Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass drei der wenigen unabhängigen Zeitungen in Weißrussland nur eine Woche vor der Wahl ihren Betrieb einstellen mussten. Angeblich habe die Druckerei in Russland keine Kapazitäten mehr, berichtet ein Mitarbeiter der Zeitung. Diskussionen dazu im Forum.

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10 März, 2006

Kinderzeitung: Skandale statt neuer Markt

--- Enthusiastisch war vor einem Jahr die Kinderzeitung "Meine Zeitung" gestartet. 100 000 junge Leser zwischen acht und 13 Jahren wollte der Verleger Turgay Yagan mit seiner Tageszeitung gewinnen. Nun, ein Jahr später, sieht alles ganz ander aus, wie die SZ heute berichtet. Eine Spedition und Druckereien haben Strafanzeige wegen Betrugsverdacht und Insolvenzverschleppung gegen den Verleger gestellt. ""Es steht ein Schaden von rund 200 000 Euro im Raum", so der Düsseldorfer Oberstaatsanwalt Peter Lichtenberg. Hinzu kommen mindestens 60 000 Euro für Zeitungsbeilagen, die das Druckhaus Darmstadt druckte - die aber nie bezahlt wurden. "Das war Betrug mit System", sagt einer der ehemaligen Partner Yagans. "Manche Rechnungen sind noch offen", gibt der Verleger zu, da seien Pannen passiert. "Wenn die ein bisschen toleranter wären, hätten wir das Problem gelöst. Die müssen ja nicht gleich zum Gericht rennen." Auch vermissen Mitarbeiter Honorare und Löhne. 16 Arbeitsgerichtsklagen listet der Computer von Sabine Dauch, Direktorin im Arbeitsgericht Düsseldorf, gegen Yagan für 2005 auf. Alles Niederlagen für ihn, sagt sie. "Das war irgend so eine Aktion", kommentiert der Verleger die Klagen: "Es gibt eben Menschen, die Gesetze bewusst ausnutzen.""
Nun bedeutet das noch nicht das Ende der Kinderzeitung. Im Gegenteil: In England (das Finanzblatt für Kinder Oink) und Frankreich(Mon quotidien) gibt es diese schon seit längerer Zeit und auch Springer hatte bereits vor einem Jahr angekündigt, an einer Kinderzeitung zu arbeiten.

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09 März, 2006

Cebit: Welches Medium gewinnt?

--- Die FAZ widmet sich heute der Vermarktungsgesellschaft Seven One Media, einer neuen Tochter von Prosieben Sat1. Logisch, dass die Gesellschaft das Fernsehen feiert und vor allem die Privaten. Basierend auf Zahlen der GfK-Fernsehforschung stelltSeven One Media fest: Deutsche ab 14 Jahren verbringen täglich zehn Stunden mit Medien, dies seien eineinhalb Stunden mehr als noch vor fünf Jahren. Platz 1: Fernsehen mit 168 Minuten. 2. Radio (142). 3.Internet (59). 4. Zeitungen (21). 5. Zeitschriften (15). Alles laufe also toll, die Digitalisierung schreite voran, welcome to the digital homeplace. Fazit der FAZ: "Doch ob dies wirklich ein Spiegelbild der digitalen Zukunft ist, wie Seven One Media meint? Daran darf man seine Zweifel haben."

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06 März, 2006

Medienmacht: Schirrmacher, Aust und Döpfner

--- Welche Macht haben Medien gegenüber der Politik? Wie wirken Spindoktoren auf Medien ein? Diese Fragen werden seit geraumer Zeit mehr oder minder erfolgriech diskutiert. Diese Woche lassen sich beide Fragen aus einer anderen Perspektive erörtern: Welchen Einfluss haben Medien auf das Kaufverhalten der Leser und: wie wirkt sich Spindoktoring der Medien in eigener Sache aus? Auslöser ist die aktuelle Titelgeschichte des Spiegel. Chefredakteur lässt da inhaltlich das neue Buch von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher feiern und hat zugleich noch ein Interview mit ihm ins Heft gehoben.
Eine brillante Analyse des Systems liefert Jakob Augstein in der Zeit: "Schirrmacher hat Helfer seines Erfolges. Schon das Methusalem-Buch war im Spiegel vorabgedruckt worden. Und die Bild-Zeitung hatte eine Serie daraus gemacht. Deswegen wurde in der Öffentlichkeit die Verbindung der mächtigen Medienmänner misstrauisch beäugt, Stefan Aust vom Spiegel, Mathias Döpfner von Springer und Frank Schirrmacher von der FAZ. Mal eine Reihe gemeinsamer Interviews, mal eine DVD-Serie in Kooperation, mal eine gemeinsame Filmpräsentation, mal geteilte Exklusivrechte. Das ist ein sonderbares Trio. Die haben festgestellt, dass sie sich mehr nützen können, wenn sie sich nicht schaden. Dass gemeinsame Macht keine geteilte Macht ist, sondern dreifache."
Schirrmacher dürfte damit gewiss in Kürze Platz eins der Beststellerliste des Spiegels erklimmen. Bleibt die Genugtuung, dass zwar das Kaufverhalten der Menschen beeinflussbar ist, nicht aber deren Einstellungen - zumindest nicht in so kurzer Zeit. "Als die gemeinsame Attacke gegen die Rechtschreibreform geritten wurde, da war allerorten von einem Angriff auf die Demokratie und die Politik und die Neutralität der Presse die Rede, und die Aufregung war groß. Größer, als nötig gewesen wäre. Die Attacke verlief im Sande. Im Wahljahr 2005 haben einige Medien alles getan, die Sozialdemokraten wegzuschreiben. Obwohl die Bedingungen für mediale Einflussnahme nie besser waren, ließ sich das Vorhaben nicht ganz verwirklichen. Eine Lektion in medienpolitischer Demut."
UPDATE: Wie versprochen, steigt jetzt (13.3.06) auch die Bild-Zeitung auf das Thema ein und widmet Schirrmacher fast eine ganze Seite. Der Zeitpunkt ist gut gewählt: Genau eine Woche nach dem Spiegel wird so die zweite Kaufwelle losgetreten für eine eher dünne These.