25 Juli, 2005

Bild rüstet sich

--- Die Bild-Zeitung arbeitet an einem Gratisblatt. In einem Interview mit dem Kontakter sagte Bild-Verlagsgeschäftsführer Nienhaus, sollten Konzerne eine Gratiszeitung auf den Markt bringen, sei der Springer-Verlag gerüstet. In bis zu 15 deutschen Städten könne er sich eine Gratiszeitung vorstellen. Die Verlage versuchen derartige Blätter zu vermeiden, da sie eine Kannibalisierung des Marktes befürchten.

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13 Juli, 2005

Zeitungen feiern 400jähriges

--- So richtig mitbekommen haben es bislang die wenigsten: Die Zeitungen feiern in diesem Jahr das 400jährige Bestehen ihres Genres. Zu den ältesten Zeitungen gehören laut Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger: Hildesheimer Allgemeine Zeitung (1705), Hanauer Anzeiger (1725)und die Bremer Nachrichten (1743), gefolgt von einer Reihe anderer Zeitungen aus dieser Epoche.
Damit die deutschen Zeitungen auch fleißig über ihre eigene Vergangenenheit berichten, hat der Verband ein Komplettpaket mit Artikeln, Fotos, Karrikaturen und Schaubildern geschnürt. Der Verband weiß offenkundig um die Sparorgien beim Personal und damit an den abnehmenden Rechercheansprüchen der Redaktionen. Obendrein bietet der Verband gleich noch Zitate von Prominenten wie Udo Jürgens und Mario Adorf, die der Welt verraten, warum sie Zeitungen im Zeitalter des Internets lesen. Wer sich für die Geschichte der Printmedien interessiert, der klicke bite HIER.

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Talsohle erreicht

--- Aufatmen für Journalisten und all jene, die es werden wollen: Die deutschen Zeitungsverlage scheinen die Krise fürs Erste überwunden zu haben. Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger haben die Verlage 2004 erstmals seit drei Jahren wieder ein leichtes Umsatzplus von einem Prozent gemacht und kamen auf insgesamt neun Milliarden Euro. Das entspricht allerdings erst wieder dem Niveau von 1994. Grund für den positiven Trend sind steigende Umsätze bei den Anzeigen. Stellenanzeigen sollen um 2,5 Prozent zugenommen haben. Die Reichweite der Zeitungen sei stabil geblieben, heißt es. Drei von vier Deutschen würden über Zeitungen erreicht, auch die Mehrheit der jungen Menschen. Mit den steigenden Börsenkursen und der möglichen Neuwahl werden weiterhin positive Hoffnungen darauf gesetzt, dass der Anzeigenmarkt wieder in Schwung kommen könnte. Auch in diesem Jahr rechnet die Branche mit einem Umsatzplus.

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