25 Februar, 2005

Seminare zur Fortbildung

--- Die ABZV bietet wie immer fleißig Seminare für Redakteure und Freie an. Hier eine Auswahl:
13. April 2005, Bonn: Rechtsfragen beim Interview.
18. und 19. April 2005, Blaubeuren: Wirtschaft im Lokalen.
20. bis 22. April 2005, Leipzig: Zeitmanagement in der Redaktion.
27. bis 29. April 2005, Lüneburg: Konfliktmanagement für Führungskräfte.
28. und 29. April 2005, Bonn: Journalistische Darstellungsformen im Internet.

Anmeldungen werden unter Tel. 0228-259000, Fax 0228-2590026 oder E-Mail info@abzv.de angenommen. Wer auch seine Seminare hier veröffentlicht sehen möchte, der melde sich bitte.

Arbeitsmarkt bleibt angespannt

--- Für Journalisten und alle, die es werden wollen, heißt es weiter: durchhalten! Der DJV rechnet damit, dass immer noch rund 10 000 Journalisten ohne Arbeit sind. Und ein Aufschwung ist noch lange nicht in Sicht. Dennoch scheint der Beruf für viele immer noch ein Traumjob zu sein. Wie seit Jahren schon bewerben sich tausende auf die wenigen Ausbildungsplätze an den deutschen Journalistenschulen. Die ABZV berichtet außerdem zur aktuellen Lage: "Eine Studie des Hamburger Instituts für Journalistik und Kommunikationswissenschaften hat jetzt ergeben: In den vergangenen zwölf Jahren ist die Zahl der Journalisten in Deutschland von 54.000 auf 61.000 gestiegen. Die Zahl der Festangestellten blieb mit 36.000 konstant – es gibt also immer mehr Freiberufler. "

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24 Februar, 2005

PDF-Lehrgang für Freie und Agenturen

--- Der Trend "weg vom festangestellten und gut ausgebildeten Journalisten, hin zum Textzulieferer" produziert inzwischen Basishilfen für die neuen Zeitungsarbeiter. Die Schweizerin Daniela Caviglia bietet jetzt einen PDF-gestützten Lehrgang an, bei dem Text-Lieferanten lernen können, einen journalistischen Text zu schreiben und vor allem noch einmal effektiv einer Endkontrolle zu unterziehen, bevor ein Redakteur damit behelligt wird. Was für ausgebildete Journalisten als selbstverständlich gilt - von den W-Fragen bishin zum richtigen Ausschreiben von Namen und Zahlen - wird hier noch einmal erklärt. Kein Muss für aktive Journalisten, aber eine Hilfe für alle PR-Schreiber, die immer stärker Einzug in die redaktionellen Teile der Zeitungen nehmen, wie Caviglia selbst in ihrer Einleitung feststellt. Für diese ist denn auch der Preis der CD-Rom gerechtfertigt: 30 Euro.

11 Februar, 2005

Auskunftsrechte von Journalisten gestärkt

--- Der Bundesgerichtshof hat in einer Grundsatzentscheidung die Auskunftsrechte von Journalisten gestärkt. Künftig müssen auch private Unternehmen der öffentlichen Hand Auskünfte erteilen, etwa über die Einkünfte ihrer Führungskräfte. In der Pressemitteilung heißt es: "Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision der beklagten GmbH zurückgewiesen. Er geht in Übereinstimmung mit dem Berufungsgericht davon aus, daß unter den presserechtlichen Behördenbegriff des § 4 des Niedersächsischen Pressegesetzes auch juristische Personen des Privatrechts wie eine GmbH fallen, auf die die öffentliche Hand maßgeblichen Einfluß ausübt und deren sie sich zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben bedient." Die FTD hat dazu den Medienrechtler Robert Schweizer befragt: "Das Gericht betrete damit 'Neuland'." In dem konkreten Fall hatte der Bund der Steuerzahler gegen die Stadtwerke Schaumburg-Lippe geklagt. "Der Behördenbegriff ist nicht jehr im herkömmlichen Sinne zu verstehen", sagt Schweizer.

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05 Februar, 2005

Volontariat: Studium und freie Mitarbeit Pflicht

--- Eine Studie der ABZV bestätigt einmal mehr, wie sehr die Anforderungen an den journalistischen Nachwuchs steigen. 77 Prozent aller Volontäre haben bereits vorher bei freien Mitarbeiten erste Erfahrungen gesammelt, 69 Prozent weisen ein abgeschlossenes Studium auf. Da die Zahl der Volontariate "nur noch" bei knapp über 1000 liegt, steigen die Anfforderungen. 2004 wurden erstmals mehr Frauen als Männer für Volontariate eingestellt. Die Umfrage der ABZV bezieht sich auf eine Erhebung bei allen deutschen Tageszeitungen.

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